Residierender Domherr gewählt - Kantons Solothurn

Teilen: |

13.10.2026, Der Regierungsrat hat Ruedi Heim zum neuen residierenden Domherrn des Kantons Solothurn gewählt. Er wird am 1. November 2026 als Domherr und Generalvikar des Bistums Basel die Nachfolge von Markus Thürig antreten.

Ruedi Heim (59) ist im Kanton Thurgau aufgewachsen. Das Theologiestudium absolvierte er an der Universität Freiburg und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, wo er das Lizentiat in Theologie erlangte und 1997 zum Priester geweiht wurde. Zuerst arbeitete Ruedi Heim als Vikar in Sursee und als Pfarradministrator in Menzingen. Von 2004 bis 2018 war er Bischofsvikar der Bistumsregion St. Viktor und damit für die Kantone Luzern, Zug, Thurgau und Schaffhausen zuständig. In dieser Funktion gehörte er auch dem Stab des Bischofs an. Seit 2018 wirkt er als Pfarrer der beiden Pfarreien St. Antonius und St. Mauritius in Bern sowie als leitender Priester des Pastoralraumes Region Bern. Bischof Felix Gmür hat ihn per 1. November 2026 zum Generalvikar des Bistums Basel und damit zum Nachfolger von Markus Thürig ernannt.

Der promovierte Theologe Markus Thürig (68) wurde 2011 zum Generalvikar des Bistums Basel berufen. Als residierender Domherr repräsentierte er bis 2024 den Kanton Luzern, seit 2024 und bis zu seiner Demission auf Ende Oktober 2026 den Kanton Solothurn.

--- ENDE ARTIKEL Residierender Domherr gewählt - Kantons Solothurn ---

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.

Über Kantonale Verwaltung Solothurn:

Die Stadt Solothurn (Salodurum) war schon zur Römerzeit ein Knotenpunkt der grossen Heerstrassen Helvetiens. 888 kam das Gebiet des heutigen Kantons Solothurn an das Königreich Burgund und 1032 mit diesem an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

Im Mittelalter lehnt sich ihre Geschichte an das im 10. Jahrhundert entstandene Chorherrenstift des heiligen Ursus an, das ursprünglich alle Hoheitsrechte mit Ausnahme des Blutbanns innehatte, von dem sich die Bürgerschaft aber allmählich emanzipierte. Nach dem Aussterben der Zähringer (1218), welche die Reichsvogtei besassen, wurde Solothurn reichsunmittelbar; 1295 schloss es mit Bern ein ewiges Bündnis und hatte 1318 eine Belagerung durch Herzog Leopold I. von Habsburg auszustehen, weil es Friedrich den Schönen nicht als König anerkannte. 1344 erwarb die Stadt Solothurn ihr erstes ausserstädtisches Territorium.

Ein Versuch des verarmten Grafen Rudolf von Kyburg, sich der Stadt durch Verrat zu bemächtigen, wurde glücklich vereitelt (Solothurner Mordnacht, vom 10. zum 11. November 1382) und führte zu dem Kyburger Krieg, in welchem Bern und Solothurn das Grafenhaus vernichteten.

Wie eine grüne Oase liegt der Kanton Solothurn verbindend zwischen den Agglomerationen Basel, Bern, Zürich. Liebliche Gegenden, harmonisch eingebettet in eine eindrückliche Natur und eine attraktive Palette von Erholungsmöglichkeiten bieten für Bewohner/innen und Gäste einen Lebensraum, der sowohl zentral liegt als auch ruhig ist.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.

Quellen & Netzwerke:
Aktuellenews HELP.ch
Zusätzliche Datei-Verweise: