Hilfe für Menschen an der Armutsgrenze: 49'784 Menschen unterstützt, darunter 27'388 Kinder

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Winterhilfe Zürich
Bildrechte: Winterhilfe

06.11.2026, Einsiedeln (ots) - Die Delegiertenversammlung der Winterhilfe Schweiz hat die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2025/26 verabschiedet. In seinem 90. Geschäftsjahr hat das Hilfswerk über knapp 50'000 Menschen mit Leistungen in Höhe von 6,4 Mio. Franken unterstützt und schreibt ein Betriebsergebnis von - 1,32 Mio. CHF (Vorjahr: - 1,57 Mio. CHF).

Konkrete Hilfe soll Lebensqualität fördern

Die Winterhilfe hilft Menschen in der Schweiz, die sich in einer finanziell schwierigen Lage befinden oder dauerhaft ein zu kleines Einkommen erzielen, um mehr als den Grundbedarf zu decken. Die Leistungen reichen von der Bezahlung dringender Rechnungen über die Abgabe von Naturalleistungen bis hin zur Förderung benachteiligter Kinder. Sie sollen drohende Notlagen, wie den Verlust der Wohnung, verhindern, die Lebensqualität fördern und die soziale Teilhabe sicherstellen. Zudem richtet das Hilfswerk Beiträge an Aus- und Weiterbildungen aus, welche langfristig vor finanzieller Not schützen sollen.

Stabile Spendenerträge und Solidarität mit Menschen in prekären Lebenssituationen

Die Winterhilfe Schweiz finanziert ihre Arbeit zu 100 Prozent mit Spendengeldern. Im Geschäftsjahr 2025/26 durfte das Hilfswerk erneut auf seine Spenderinnen und Spender zählen: das Total der erhaltenen Zuwendungen beläuft sich auf 7,83 Mio. CHF (Vorjahr: 7,61 Mio. CHF).

Durch die Delegiertenversammlung, die von der Winterhilfe Schwyz organisiert wurde und an der 70 Delegierte teilnahmen, führten Präsident Prof. Dr. med. Thierry Carrel und Geschäftsführerin Valérie Grüter. Grussworte überbrachten alt Ständerat Othmar Reichmuth, Präsident, der Winterhilfe Schwyz, Regierungsrat Michael Stähli, Vorsteher Bildungsdepartement Kanton Schwyz und Bezirksammann Hanspeter Egli.

Neu- und Wiederwahlen im Zentralvorstand

Mathias Kaufmann wurde nach 12 Jahren Benevol-Einsatz verabschiedet und sein Nachfolger Philipp Hecht einstimmig gewählt. Zudem hat die Delegiertenversammlung folgende Mitglieder für weitere drei Amtsjahre bestätigt: Prof. Dr. Thierry Carrel, Dr. Roland Plattner-Steinmann, Christina Kieni-Römer und Sylvie Naudy.

Pressekontakt:

Esther Güdel, Kommunikation
esther.guedel@winterhilfe.ch
Tel. 044 269 40 51

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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Winterhilfe

Über Winterhilfe Zürich:

Die Winterhilfe Schweiz entstand im Kontext der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre. Die Folgen dieser Weltwirtschaftskrise erreichten in der Schweiz ihren Höhepunkt im Winter 1935/36. Über 100'000 Menschen waren arbeitslos.

Diese für die Bevölkerung wirtschaftlich dramatische Lage veranlasste den Bund, die damals bereits bestehende Arbeitslosenkasse auszubauen. Allerdings waren die Leistungen der Kasse nicht gesamtschweizerisch geregelt, sondern wurden regional, teilweise sogar auf Gemeindeebene mit grossen Unterschieden gehandhabt.

Besonders in den Wintermonaten machte sich die finanzielle Notlage bemerkbar, wenn zusätzliche Aufwendungen für Heizmaterial, feste Schuhe, Winterbekleidung oder teureres Gemüse und Obst anfielen. Dabei ging es für die betroffenen Menschen tatsächlich ums Überleben: die Gefahr, sie könnten erfrieren oder verhungern war gross, ebenso konnten die Menschen durch mangelhafte Ernährung bleibende Schäden erhalten.

Bei Bund, Kantonen und Fürsorgestellen war man sich einig, dass eine «umfassende Aktion zur Unterstützung der Opfer der Wirtschaftskrise» dringend notwendig sei.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.

Quellen & Netzwerke:
news aktuell HELP.ch
Zusätzliche Datei-Verweise:
Winterhilfe Zürich (Firmenporträt)