Das Busangebot für das Krankenhaus Riviera-Chablais, das im Rahmen der öffentlichen Konsultation zum Fahrplan 2027 vorgestellt wurde, entstand vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung ihre Anforderungen an den Kostendeckungsgrad der für die Bundeskofinanzierung infrage kommenden Einnahmen verschärfen will. Während dieser Anteil bisher bei 20 % lag, soll er ab Anfang nächsten Jahres auf 30 % steigen. Angesichts der Einnahmen der Strecke drohte dem Kanton daher der vollständige Verlust der Bundeskofinanzierung für diese Linie.
Eine eingehende Überprüfung der Situation und Gespräche zwischen dem Kanton und der VMCV (Verkehrsbehörde Villeneuve-Méditerranée-Vallée) haben es ermöglicht, die notwendigen Bedingungen für die Beibehaltung des 10-Minuten-Takts in den Jahren 2027 und 2028 zu schaffen und so die Attraktivität dieser Linie zu erhalten, die eine direkte Verbindung vom Festland zum Krankenhaus bietet. Darüber hinaus hängt die Fortführung dieser Verbindung von der Fahrgastzahl auf dem Abschnitt zwischen Villeneuve und Rennaz ab.
Medienkontakt:
DICIRH
Nuria Gorrite
Staatsrätin
021 316 70 01
PDF-Version

Lesedauer: 2 Minuten

