Teilweise Aufhebung des Feuerverbots

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21.10.2026, Dank der kühleren Temperaturen und der Niederschläge der vergangenen Wochen hat sich die Waldbrandgefahr im Kanton Appenzell I.Rh. leicht entspannt. Die Standeskommission hebt deshalb das Feuerverbot teilweise auf. Feuer im Wald und in Waldesnähe ist ab sofort an befestigten Feuerstellen wieder erlaubt. Das Verbot für Feuerwerk, Höhenfeuer und Himmelslaternen wird vollständig aufgehoben.

In den Innerrhoder Wäldern herrscht weiterhin mässige Waldbrandgefahr. Trockenheit und Wassermangel sind noch nicht vollständig überwunden. Die kühleren Temperaturen und die Niederschläge der vergangenen Wochen haben die Situation jedoch etwas entschärft. Die Standeskommission hat deshalb beschlossen, das seit dem 24. Juni 2026 geltende Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe per Dienstag, 22. September 2026, 00.01 Uhr, teilweise aufzuheben.

Feuer nur an befestigten Feuerstellen

Im Wald und in Waldesnähe (bis zu 200 Metern Entfernung zum Wald) dürfen Feuer nur an befestigten Feuerstellen entfacht werden. Dabei ist besondere Vorsicht geboten. Feuer müssen stets beaufsichtigt und vor dem Verlassen vollständig gelöscht werden. Bei Wind ist auf Feuer im Freien zu verzichten.

Das Verbot für Feuerwerk, Höhenfeuer und Himmelslaternen wird vollständig aufgehoben.

Was ist eine befestigte Feuerstelle?

Als befestigte Feuerstellen gelten dauerhaft eingerichtete Feuerstellen, bei denen die Feuerstelle klar begrenzt und der Untergrund nicht brennbar ist, beispielsweise durch eine Einfassung aus Stein oder Metall. Provisorisch eingerichtete Feuerstellen auf dem Boden gelten nicht als befestigte Feuerstellen.

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Über Kanton Appenzell Innerrhoden:

Die ersten menschlichen Funde im Appenzellerland gehen auf die wärmere Zwischeneiszeit, d. h. auf die Jahre 40'000 bis 30'000 v. Chr. zurück. Bei Grabungen in dem in der Südostwand des Ebenalpstocks gelegenen Wildkirchli wurden nicht nur Bärenknochen gefunden, sondern auch bearbeitete Steine aus dem Weissbach-Schwende-Tal, welche Menschen zu jener Stelle hinaufgetragen haben müssen.

Die ältesten menschlichen Werkzeugfunde gehen auf die Bronzezeit zurück. Im Gebiet von Appenzell sind dies zwei Bronzebeile, die in den Forren zwischen Appenzell und Weissbad gefunden wurden und in die Zeit von etwa 1200 bis 1100 v. Chr. zu datieren sind. Da auch das St. Galler Rheintal bronzezeitliche Funde aufweist ist es möglich, dass diese Beile aus dem Rheintal kommen.

Gleichwohl lässt sich aus den zufälligen und spärlichen Funden nicht auf eine urzeitliche Siedlung im Appenzellerland schliessen. Vielmehr ist anzunehmen, dass Appenzell von den Wanderungen der Urzeit kaum berührt wurde. Es handelte sich somit um ein eigentliches Niemandsland zwischen den keltischen und rätisch- illyrischen Völkern.

Auch die Erschliessung des schweizerischen Mittellandes durch die Römer erfasste das Appenzellerland kaum, denn die wichtigsten Römerstrassen umgingen den Alpstein. Hingegen dürften in spätrömischer Zeit verschiedene Alpen von zu den Rätiern gehörenden Rheintalern bestossen worden sein.

Träumen Sie von spiegelblanken Seen und schwindelerregenden Felsen, von schmucken Dörfern und freundlichen Menschen? "Sönd herzlich willkomm" im Appenzellerland. Das Wander-Eldorado Appenzellerland beginnt in der sanften Hügellandschaft beim Bodensee und führt über grüne Wiesen bis zum voralpigen Säntisgebirge. Auch Wellness und Gesundheit sind bei uns keine Modewörter.

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