Die Produktivität der Schweizer Stadler-Werke ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dadurch stösst das bestehende Inbetriebsetzungszentrum in Erlen an seine Kapazitätsgrenzen. Da ein weiterer Ausbau des Standortes in Erlen nur begrenzt möglich ist, baut Stadler in Weinfelden ein zusätzliches Inbetriebsetzungszentrum und schafft so weitere Kapazitäten. Das neue Zentrum in der Nähe des Hauptsitzes in Bussnang ermöglicht es Stadler, neue Schienenfahrzeuge effizient zu prüfen und in Betrieb zu setzen.
Den symbolischen Startschuss für das Bauprojekt gaben die Stadler-Verantwortlichen gemeinsam mit Simon Wolfer, Stadtpräsident von Weinfelden, und Vertretern des Architekturteams MP Architektur AG.
Weiteres Kapitel für Stadler in der Ostschweiz
Lucius Gerig, Divisionsleiter Schweiz von Stadler: «Es macht mich stolz, dass wir heute den Grundstein für ein weiteres Kapitel von Stadler in der Ostschweiz legen. Dass wir ein zusätzliches Inbetriebsetzungszentrum brauchen, zeigt, wie positiv sich unsere Schweizer Standorte entwickelt haben. Gleichzeitig entstehen mit dieser Investition rund 80 neue Arbeitsplätze in der Region. Das freut mich ganz besonders.»
Stadt Weinfelden ebnet Weg für Testgleise
Simon Wolfer, Stadtpräsident von Weinfelden: «Wir anerkennen die Bedeutung von Stadler hinsichtlich der Wertschöpfung im Mittelthurgau und darüber hinaus. Es freut uns, konnten wir mit dem Landverkauf an Stadler für die Testgleisanlage den Weg für dieses Projekt ebnen.»
210 Meter lange Halle mit vier Gleisen
Das neue Inbetriebsetzungszentrum umfasst eine rund 210 Meter lange, 35 Meter breite und 16 Meter hohe Halle mit vier Hallengleisen und einem Aussengleis. Hinzu kommen Büroräumlichkeiten, Besprechungszimmer und Aufenthaltsräume sowie Werk- und Lagerflächen für die Fertigstellung und das Lackierteam. Unmittelbar nördlich vor der Halle entstehen zudem elektrifizierte Testgleise mit einer Gesamtlänge von 750 Metern.
Testgleise machen das Inbetriebsetzungszentrum vollständig
Die Testgleise sind ein wesentlicher Teil des Inbetriebsetzungsprozesses. Auf ihnen können die Fahrzeuge geprüft und erstmals gefahren werden. Diese Tests sind Voraussetzung für spätere Testfahrten auf dem öffentlichen Schienennetz.
Stadler investiert rund 40 Millionen Franken in das neue Zentrum. Die zusätzlichen Stellen entstehen hauptsächlich in der Inbetriebsetzung, insbesondere für spezialisierte Elektrikerinnen und Elektriker sowie Automatikerinnen und Automatiker. Die Inbetriebnahme ist für das erste Halbjahr 2028 geplant.
Medienkontakt
Stadler Rail Group
Dumeni Casaulta
Kommunikationsverantwortlicher Division Schweiz
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