SEM sucht Vermittlungsstellen für interkulturelle Dolmetschende

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15.07.2026, Das Staatssekretariat für Migration SEM schreibt neu ein Mandat für die Vermittlung von interkulturellen Dolmetschenden in den von ihm betriebenen Bundesasylzentren auf simap.ch aus.

Während des Asylverfahrens sind die Asylsuchenden in den Bundesasylzentren untergebracht, welche das SEM schweizweit betreibt. Das SEM gewährleistet eine angemessene Unterbringung und Betreuung; dazu gehört auch der Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie die sozialpädagogische Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden.

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Herkunftssprachen der Asylsuchenden kommt es im Alltag sowie insbesondere bei medizinischen und sozialpädagogischen Terminen häufig zu Verständigungsschwierigkeiten. Um eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen, setzt das SEM daher interkulturelle Dolmetschende ein. Diese unterstützen die Verständigung zwischen den beteiligten Personen und stellen sicher, dass Gespräche korrekt und für alle Beteiligten verständlich geführt werden können.

Mittels Ausschreibung sucht das SEM nun Vermittlungsstellen, die geeignete interkulturelle Dolmetschende für solche Gespräche zur Verfügung stellen. Die interkulturellen Dolmetschenden wurden bislang in den einzelnen Asylregionen organisiert. Um eine einheitliche Koordination sicherzustellen und Effizienzpotenziale zu nutzen, soll die Organisation künftig zentral erfolgen.

Die Ausschreibung erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben des öffentlichen Beschaffungswesens und ist auf der elektronischen Beschaffungsplattform simap.ch einsehbar (simap-Nummer 40354); Offerten können bis zum 31. August 2026 eingereicht werden.


Medienkontakt:
Information und Kommunikation SEM
medien@sem.admin.ch

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Über Staatssekretariat für Migration SEM:

Das Staatssekretariat regelt, unter welchen Bedingungen jemand in die Schweiz einreisen, hier leben und arbeiten darf – und es entscheidet, wer hier Schutz vor Verfolgung erhält.

Gemeinsam mit den Kantonen organisiert das Staatssekretariat die Unterbringung der Asylsuchenden und die Rückkehr der Personen, die keinen Schutz benötigen.

Zudem koordiniert das Staatsekretariat die Integrationsarbeit, ist auf Bundesebene für die Einbürgerungen zuständig und engagiert sich auf internationaler Ebene für eine wirksame Steuerung der Migrationsbewegungen.

Das ehemalige Bundesamt für Migration BFM ist am 1. Januar 2005 aus der Fusion des Bundesamtes für Flüchtlinge BFF und des Bundesamtes für Zuwanderung, Integration und Auswanderung IMES entstanden.

Seit dem 1. Januar 2015 heisst die Behörde Staatssekretariat für Migration. Diese Neuerung trägt der wachsenden Bedeutung und dem umfangreicheren Aufgabenbereich Rechnung.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.

Quellen & Netzwerke:
Aktuellenews HELP.ch Schweizerische Eidgenossenschaft
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