Bergbahnen: Goldener Herbst stützt starke Sommersaison

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Seilbahnen Schweiz
Bildrechte: Seilbahnen Schweiz

05.10.2026, Die Schweizer Bergbahnen setzen ihre positive Sommersaison fort. Von Saisonbeginn im Mai bis Ende September 2026 liegen die Ersteintritte schweizweit 10 % über dem Vorjahr. Gegenüber dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre beträgt das Plus 28 %. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die positive Entwicklung nicht auf einzelne Regionen oder Destinationen beschränkt ist. Vielmehr profitierten Bergbahnen unterschiedlicher Grösse und in verschiedenen Höhenlagen von einer anhaltend hohen Nachfrage.

Für das Saison-Monitoring wertet der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) die Gästeanzahl (Ersteintritte) von über 140 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz aus. Die nun vorliegenden Zahlen erlauben eine Analyse des Saisonstarts der Sommersaison 2026 von Mai bis Ende September.

Sommer und Frühherbst bieten ideale Voraussetzungen

Nach einem aussergewöhnlich heissen und trockenen Sommer präsentierte sich auch der September überall freundlich und stabil. Die sehr guten Bedingungen für Wanderungen, Ausflüge und Freizeitaktivitäten in den Bergen wirkten sich positiv auf die Nachfrage aus. Die Bergbahnen konnten ihre Position als beliebte Ausflugs- und Freizeitdestinationen erneut bestätigen.

Gleichzeitig lässt sich die Entwicklung nicht allein mit dem Wetter erklären. Die Ersteintritte liegen nicht nur über dem Vorjahr, sondern auch deutlich über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Dies bestätigt den langfristigen Trend, wonach das Sommergeschäft für viele Bergbahnunternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dazu beigetragen haben auch die kontinuierlichen Investitionen der Bergbahnen in attraktive Freizeit-, Erlebnis-, Wander- und Bikeangebote.

Regionale Unterschiede bleiben bestehen

Regional zeigen sich Unterschiede. Am stärksten entwickelte sich das Berner Oberland mit einem Plus von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Auch Graubünden (+13 %), die Waadtländer und Freiburger Alpen (+10 %) sowie die Zentralschweiz (+7 %) verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse. Das Wallis (+2 %) liegt leicht über dem Vorjahresniveau, während sich das Tessin und die Ostschweiz auf Vorjahresniveau bewegen (vgl. Abb. 1).

Das Ergebnis der Ostschweiz wird weiterhin durch die Betriebseinstellung der Säntis-Schwebebahn während des Neubaus beeinflusst. Ohne diesen Sondereffekt würde auch die Ostschweiz ein deutlich positives Ergebnis ausweisen. Getragen von den grossen Ausflugsdestinationen im Alpstein, im Heidiland und im Toggenburg sowie einer positiven Entwicklung zahlreicher mittelgrosser Bahnen stiegen die Ersteintritte ohne die fehlenden Säntis-Daten gegenüber dem Vorjahr um rund 25 %. Mehrere Unternehmen erreichten dabei Höchstwerte im Beobachtungszeitraum.

Langjährige Entwicklung

Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten fünf Jahre fällt das Bild noch deutlicher aus. Schweizweit liegen die Ersteintritte 28 % über dem langjährigen Mittel. Besonders stark präsentiert sich das Berner Oberland (+59 %). Auch die Waadtländer und Freiburger Alpen (+31 %), die Zentralschweiz (+30 %), Graubünden (+14 %), das Tessin (+12 %) und das Wallis (+10 %) liegen deutlich über dem Durchschnitt (vgl. Abb. 2).

Positive Entwicklung bei kleinen und grossen Unternehmen

Die Auswertung nach Unternehmensgrösse zeigt, dass die positive Entwicklung nicht ausschliesslich von einzelnen bekannten Ausflugsbergen getragen wird. Sowohl kleine als auch grosse Bergbahnunternehmen verzeichnen gegenüber dem Vorjahr deutliche Zuwächse.

Unternehmen mit einem durchschnittlichen Verkehrsertrag von bis zu 2 Millionen Franken steigerten ihre Ersteintritte gegenüber dem Vorjahr um 14 %. Die grossen Unternehmen mit mehr als 10 Millionen Franken Verkehrsertrag verzeichneten mit 13 % eine ähnlich hohe Zunahme. Die mittlere Grössenkategorie (2 bis 10 Mio. Franken) verzeichnete hingegen ein moderateres Wachstum von 3 %.

Diese Ergebnisse sprechen für eine breit abgestützte Nachfrage in weiten Teilen der Branche und zeigen, dass die positive Entwicklung nicht nur von einigen wenigen touristischen Hotspots getragen wird.

Besonders gefragt: Bergbahnen in mittleren Höhenlagen

Die Betrachtung nach Höhenlage zeigt ein interessantes Bild. Die grössten Zuwächse verzeichneten Bergbahnen in Höhenlagen zwischen 1'000 und 2'000 m ü. M. Unternehmen in diesen Lagen steigerten ihre Ersteintritte gegenüber dem Vorjahr um 15 %.

Demgegenüber lagen die Zuwächse bei Anlagen unter 1'000 ü. M. (+3 %) und bei hochalpinen Anlagen über 2'000 ü. M. (+2 %) deutlich tiefer.

Die Ergebnisse zeigen, dass die positive Entwicklung nicht ausschliesslich von hochalpinen Destinationen getragen wurde. Besonders stark entwickelten sich klassische Wander-, Ausflugs- und Erholungsgebiete in mittleren Höhenlagen.

Sommergeschäft gewinnt weiter an Bedeutung

Die Ergebnisse des Saison-Monitorings bestätigen die wachsende Bedeutung des Sommergeschäfts für die Schweizer Bergbahnen. Die positive Entwicklung zeigt sich über verschiedene Regionen, Unternehmensgrössen und Höhenlagen hinweg. Dies unterstreicht die Attraktivität der Schweizer Berge als vielseitige Freizeit- und Tourismusdestinationen.

«Die aktuelle Sommersaison zeigt, dass die Nachfrage breit abgestützt ist. Von der positiven Entwicklung profitieren nicht nur einzelne grosse Destinationen, sondern Bergbahnen unterschiedlicher Grössen und aus verschiedenen Regionen. Das bestätigt die hohe Attraktivität der Schweizer Berge und die erfolgreiche Weiterentwicklung vieler Sommerangebote», sagt Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz.

Weitere Auskünfte

Berno Stoffel
Direktor Seilbahnen Schweiz
+41 79 543 25 07

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Über Seilbahnen Schweiz:

Seilbahnen Schweiz (SBS) ist der Verband der Schweizer Seilbahnbranche. Die Branchenvertretung hat rund ordentliche 350 Mitglieder aus allen Regionen des Landes, darunter sämtliche grosse und mittelgrosse Unternehmungen, aber auch viele kleinere Bahnen.

Der Verband vertritt die gemeinsamen Anliegen und Interessen der Mitglieder und fördert ihre Zusammenarbeit. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum von Aktivitäten, das von der Vertretung gegenüber Behörden über die Mitgliederberatung bis zur Öffentlichkeitsarbeit reicht.

Seilbahnen Schweiz hat seinen Sitz in Bern und betreibt zudem ein Ausbildungszentrum in Meiringen im Berner Oberland.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.

Quellen & Netzwerke:
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Zusätzliche Datei-Verweise:
Seilbahnen Schweiz (Firmenporträt)