2012 geht als ein Jahr der Restrukturierung in die Geschichte des Schweizer Factoringmarkts ein, meint Daniel Trochsler, Präsident des Schweizerischen Factoringverbands. Die schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben bei zahlreichen Kunden zu weniger Umsatz geführt. Ferner hat das grösste Verbandsmitglied sein Kundenportfolio hinsichtlich Risiken optimiert. Beides zusammen liess den Factoringumsatz in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent sinken.
Die Schweizer Factoringinstitute konzentrieren sich seit 2011 hauptsächlich auf den Heimmarkt. Das Exportgeschäft, das heisst die Bearbeitung von Schweizer Rechnungen gegenüber ausländischen Abnehmern, macht mit 93 Mio. Schweizer Franken noch 2,7% des Umsatzes aus.
Stabil blieben die Umsätze bei den kleineren spezialisierten Factoringinstituten, wie zum Beispiel der Zahnärztekasse AG. Diese Anbieter stellen insbesondere seitens Klein- und Mittelunternehmen eine unverändert hohe Nachfrage nach Finanzdienstleistungen fest.
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