Die Erwartungen haben sich im Vergleich zum Vorquartal allgemein leicht abgeschwächt. Sowohl S-GE wie auch Credit Suisse sehen in den Umfrageergebnissen und Indizes aber keine Trendwende, sondern vielmehr die Rückkehr zur Normalität. Eine Entwicklung, die sich bereits im Vorquartal abgezeichnet hatte. Die Exportmärkte mit dem grössten Wachstum befinden sich ausnahmslos in Asien.
Sascha Jucker, Ökonom bei der Credit Suisse, sagt dazu: «Die Annäherung an das langfristige Durchschnittswachstum und damit an die Normalität bedeutet, dass die ausländische Nachfrage nach Schweizer Produkten nach wie vor hoch ist.
Seit längerem war in Europa eine leichte Trübung der Industriestimmung zu beobachten. Nun hat diese Entwicklung bis zu einem gewissen Grad auch die USA erfasst und für einen leichten Rückgang des Exportbarometers gesorgt. Die Aussichten für die Schweizer Exportwirtschaft bleiben dennoch gut.»
Alberto Silini, Leiter Beratung bei Switzerland Global Enterprise (S-GE), stellt fest: «Auch wenn die KMU- Exportstimmung im Vergleich zum Vorquartal leicht gesunken ist, starten die Schweizer Exporteure nach wie vor optimistisch ins 2019. Zurecht, denn Wachstumspotenzial besteht sowohl in den Schwellen- wie auch in den Industrieländern.
Da sich aber das Wirtschaftswachstum etwas normalisieren dürfte, wird es für KMU noch wichtiger werden, sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten und mit einer cleveren Exportstrategie zu überzeugen.»
Medienkontakt:
Sascha Jucker
Credit Suisse AG
Tel. +41 44 333 03 96
sascha.jucker@credit-suisse.com
Silvana Giger
Switzerland Global Enterprise
Tel. +41 44 365 55 12
sgiger@s-ge.com

Lesedauer: 2 Minuten

