Schlussbericht zur Standortbestimmung Sprachenkonzept liegt vor


Kantonale Verwaltung Basel Land

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01.06.2026, Der Kanton Basel-Landschaft hat den Fremdsprachenerwerb in der Volksschule umfassend wissenschaftlich untersuchen lassen. Der Schlussbericht zeigt: Gute Sprachkompetenzen entstehen durch das Zusammenspiel verschiedener Qualitäts- und Rahmenbedingungen. Basel-Landschaft und Basel-Stadt prüfen nun gemeinsam mögliche Weiterentwicklungen des heutigen Sprachenkonzepts.

Mit der Standortbestimmung zum Sprachenkonzept wurde im Kanton Basel-Landschaft eine umfassende Analyse zum Erwerb von Französisch und Englisch in der Volksschule durchgeführt. Die Untersuchung knüpft an den Landratsbeschluss von 2010 zur Einführung des heutigen Sprachenkonzepts an und erfüllt den damaligen Auftrag, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich zu überprüfen.

Der nun vorliegende Schlussbericht zeigt: Der Startzeitpunkt alleine ist nicht matchentscheidend. Erfolgreicher Fremdsprachenerwerb beruht auf dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Relevant sind insbesondere die Sprachkompetenz der Lehrpersonen, alltagsnaher Unterricht, eine kontinuierliche Begegnung mit der Zielsprache, ein hoher Anteil an Unterricht in der Zielsprache sowie gut abgestimmte Übergänge zwischen den Schulstufen und ausreichende Lerngelegenheiten.

Wissenschaftliche Überprüfung des Sprachenkonzepts
Der Bildungsrat des Kantons Basel-Landschaft gab die Standortbestimmung in Auftrag, um das Sprachenkonzept auf eine belastbare wissenschaftliche Grundlage zu stellen. Für die Befragung ausgewählter Anspruchsgruppen arbeitete der Kanton Basel-Landschaft mit den Kantonen Basel- Stadt und Solothurn zusammen, die beim Sprachenkonzept für die Volksschule ebenfalls Entwicklungsbedarf sehen.

Im Zentrum der Analyse standen die Fragen, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler in Französisch und Englisch erreichen und welche Faktoren den Lernerfolg beeinflussen. Dazu wurden fünf Teilprojekte umgesetzt. Grundlage bildeten eine wissenschaftliche Metaanalyse, Zusatzauswertungen unter anderem aus Checks und der Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK), Befragungen verschiedener Anspruchsgruppen sowie der Einbezug von Fremdsprachenlehrpersonen der Primar- und Sekundarschulen. Begleitet wurde der Prozess von einem wissenschaftlichen Beirat. Die Ergebnisse wurden mit Vertretungen aller beteiligten Anspruchsgruppen diskutiert und im vorliegenden Schlussbericht zusammengefasst.

Beide Basel prüfen gemeinsame Weiterentwicklung
Die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt stimmen seit der Annahme des HarmoS-Konkordats ihre Volksschulen eng miteinander ab. Auf Basis der Standortbestimmung und der darin identifizierten Handlungsfelder werden nun gemeinsam bis im Sommer 2027 Umsetzungsvarianten zur Weiterentwicklung des Sprachenkonzepts geprüft und ausgearbeitet. Die Umsetzung einer Variante soll nach Möglichkeit per Schuljahr 2030/31 beginnen.

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Über Kantonale Verwaltung Basel Land

Auf dem Gebiet des heutigen Kantons Basel-Landschaft bestanden vor den napoleonischen Umwälzungen Teile des Fürstbistums Basel sowie des Untertanengebiets der Stadt Basel, die 1501 der Schweizerischen Eidgenossenschaft beitrat. 1798/1803 gelangten Teile des Fürstbistums Basel an die Stadt Basel, während andere Teile 1815 beim Wiener Kongress dem Kanton Bern zugeschlagen wurden.

Im Jahre 1832 wehrten sich die Landgemeinden gegen die Dominanz der noch aristokratisch regierten Stadt Basel. Die linksrheinischen Gemeinden konstituierten sich als selbständigen Halbkanton Basel-Landschaft und gaben sich eine liberale, repräsentative Verfassung (Halbkantone sind diejenigen völlig selbständigen Kantone, die aufgrund von internen Kantonstrennungen entstanden, im Verhältnis zur gesamten Eidgenossenschaft bzw. zum Bund aber Teil eines Vollkantons geblieben sind). Der neue Kanton wurde 1833 von der Tagsatzung der Eidgenossenschaft anerkannt (siehe: Basler Kantonsteilung). Inoffizielles gemeinsames Kantonswappen von Stadt und LandInfolge innerer Spannungen gab sich der Kanton im 19. Jahrhundert mehrfach neue Verfassungen: Beschränkung von Kompetenzstreitigkeiten 1838 und 1850, Durchbruch der demokratischen Bewegung 1863, Ausbau der Demokratie, Grundlage für Förderung der Wohlfahrt und für Erhebung der Staatssteuer 1892. Die heutige, sechste Verfassung von 1984 brachte eine erneute Erweiterung der Volksrechte (u. a. erster Ombudsmann der Schweiz) und war im Übrigen eine formale Neufassung der im Laufe von fast hundert Jahren über zwei Dutzend Mal geänderten Verfassung von 1892.

Versuche zu einer Wiedervereinigung mit Basel-Stadt wurden häufiger unternommen, scheiterten aber letztmals im Jahre 1969 am 'Nein' der Stimmberechtigten in Baselland. 1994 kam das nach einer Volksabstimmung vom Kanton Bern an Basel- Landschaft abgetretenen Laufental zum Kanton Basel-Landschaft hinzu.

Der Kanton Baselland ist reich an landschaftlichen Schönheiten und kulturellen Höhepunkten. Klassische Konzerte, die Spuren der Römer, eine Schifffahrt auf dem Rhein oder eine Einkaufstour in einem unserer historischen Städtchen sind nur wenige Vorschläge, die zeigen, dass es im Baselbiet viel zu entdecken gibt. Ob Sie als Wanderer die Höhen des Jura erkunden, oder ob Sie als Seminar- oder Geschäftsgast ins Baselbiet kommen, die Region bietet viele attraktive Details, die Ihren Aufenthalt zum Erlebnis machen.

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