Baustart am 12. Oktober 2026 für die Sanierung der Kantonsstrasse in Obermumpf

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12.10.2026, Die Ortsdurchfahrt in Obermumpf wird ab 12. Oktober 2026 saniert. Neben Belagsarbeiten an der Hauptstrasse werden die Bushaltestellen behindertengerecht umgebaut. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis im Herbst 2027.

Das Projekt umfasst die gesamte Ortsdurchfahrt von Obermumpf auf einer Länge von 1250 Metern. Der Projektperimeter der Hauptstrasse (K491) beginnt bei der Ortseinfahrt von Mumpf, beim Knoten Studenmatt, und endet bei der Dorfausfahrt in Richtung Schupfart, bei Schär Getränke / Metzgerei Bernet. Der Deckbelag wird komplett entfernt und durch einen neuen lärmoptimierten Deckbelag ersetzt. Der Belag auf den Trottoirs wird ebenfalls erneuert. Die Randabschlüsse sowie die Strassenentwässerung werden je nach Zustand weiterverwendet. Gewisse Abschnitte der Randabschlüsse müssen ersetzt werden.

Beim Knoten Unterdorf werden die Anschlussradien auf der westlichen Seite und beim Knoten Oberdorf / Ausserdorf auf beiden Seiten verkleinert. Bei beiden Knoten geht es darum, die Abbiegegeschwindigkeit zu verringern, um so die Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr zu erhöhen.

Mit den Sanierungsarbeiten wird die Gemeinde Obermumpf die Werkleitungen in der Strasse erneuern und ergänzen. Es sind im Wesentlichen neue Sauber- und Abwasserleitungen im Zusammenhang mit dem generellen Entwässerungsplan GEP von Obermumpf.

Umbau der Bushaltestellen

Die Bushaltestellen Bündtenmatt, Alte Post und Ausserdorf werden neu an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) angepasst. Die Haltekanten werden deshalb mit einer Kantenhöhe von 22 Zentimetern ausgebildet und erfüllen damit die Normanforderungen an eine behindertengerechte, barrierefreie und gelenkbustaugliche Fahrbahn-Haltestelle. Aufgrund von Vorplätzen, Einmündungen und unter Berücksichtigung von Sichtzonen wird die Lage der Haltestellen teilweise angepasst.

Neue Fussgängerbrücke über den Fischingerbach

So kommt die Bushaltestelle Alte Post neu beim ehemaligen Holzsteg über den Fischingerbach zu liegen. Hier erstellt das Departement Bau, Verkehr und Umwelt eine neue Fussgängerbrücke, die die heutigen Standards erfüllt und zudem behindertengerecht geplant ist. Mit der neuen Brücke können die zu Fuss Gehenden die unübersichtliche Situation rund um das alte Milchhüsli und die Entsorgungsstelle umgehen.

Termine und Verkehrsführung

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt startet mit den Bauarbeiten am Montag, 12. Oktober 2026. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Herbst 2027. Begonnen wird bei der neuen Fussgängerbrücke oberhalb des ehemaligen Milchhüslis. Zuerst werden die neuen Fundamente erstellt. Die eigentliche Brücke wird zu einem späteren Zeitpunkt fertiggestellt. Anschliessend werden die Strassenbauarbeiten am nördlichen Dorfeingang ausgeführt. Diese erfolgen halbseitig unter Einbezug einer Lichtsignalanlage. Je nach Bauphase oder dann beim Einbau des Deckbelages kann es zu punktuellen Sperrungen von seitlichen Strassen kommen.

Die Abteilung Tiefbau und die am Bau Beteiligten setzen alles daran, die Beeinträchtigungen während der Bauzeit möglichst gering zu halten und bitten die Verkehrsteilnehmenden sowie die Anwohnenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen.

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Über Kantonale Verwaltung Aargau:

Der Kanton Aargau besteht in seiner heutigen Form erst seit dem 19. März 1803.

An diesem Tag verfügte Napoléon Bonaparte mit der Mediationsakte die Erweiterung des damals nur aus dem Berner Aargau bestehenden Kantons um die Kantone Baden und Fricktal. In den vorhergehenden Jahrhunderten war der Aargau Siedlungsgebiet für Helvetier, Römer und Alamannen, die Keimzelle des Habsburgerreichs und Untertanengebiet der Alten Eidgenossenschaft. Politiker aus dem Aargau waren massgeblich an der Schaffung des Schweizerischen Bundesstaates von 1848 beteiligt.

Obwohl der Aargau heute von der Einwohnerzahl her der viertgrösste Kanton der Schweiz ist, wird er vor allem als Energie- und Durchfahrtskanton wahrgenommen und bekundet Mühe, sich zwischen den Zentren Basel, Bern und (vor allem) Zürich als eigenständige Region zu behaupten.

Ein Kunst- und Kulturkanton mit einer faszinierenden Region für Naturforscher, Kulturliebhaber, Kunstfreunde, Sportbegeisterte, Geniesser und Familien. Ein Kanton des Wassers mit den Flüssen - Rhein - Aare - Limmat - Reuss und dem Hallwilersee im Seetal. Eine Region für einen abwechslungsreichen Aufenthalt, sei es in einem der Schlösser oder Burgen, auf einer Tour in die Thermen oder bei einem Streifzug durch Weinberge, Jurawälder und stille Täler. Der Aargau grenzt an Basel, Bern, Solothurn, Luzern, Zug, Zürich und im Norden an Deutschland.

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