Restlos geniessen: Obwaldner Lager reduzieren Food Waste deutlich

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28.10.2026, Mehr als 400 Kinder und Jugendliche aus Obwalden haben an der «Restlos Geniessen Challenge» teilgenommen. Gemeinsam verursachten die Lager 91,6 Prozent weniger Food Waste als im Schweizer Durchschnitt. Am wenigsten Lebensmittelreste hatte die Klasse von Patrick Bewert vom Schulhaus Mattli in Sachseln: Sie kam auf nur 1,5 Gramm pro Person und Tag. Regierungsrat Josef Hess zeichnete die drei erfolgreichsten Lager aus.

Während einer Lagerwoche erfassten die teilnehmenden Schul- und Ferienlager täglich ihre Lebensmittelreste. Sie setzten sich damit auseinander, wie sie Mahlzeiten planen, Lebensmittel vollständig verwerten und Reste weiterverwenden können.

Isabel von Ah-Condrau von der Kantonsschule Obwalden begleitete die Challenge und beobachtete, wie sich die Kinder und Jugendlichen mit dem Thema auseinandersetzten: «Es war spannend zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler ins Zeug gelegt haben. Nach einem Tag mit mehr Resten waren alle richtig motiviert. Plötzlich wurden sogar Tomaten- und Salatsaucen sowie Dosenfruchtflüssigkeit getrunken.»

Die drei besten Lager ausgezeichnet

Den ersten Platz erreichte die Klasse von Patrick Bewert vom Schulhaus Mattli in Sachseln. Mit 1,5 Gramm Food Waste pro Person und Tag lag sie 99,5 Prozent unter dem Schweizer Vergleichswert von rund 250 Gramm vermeidbaren Lebensmittelabfällen pro Person und Tag in Schweizer Haushalten.

«Gemeinsam mit unserer Lehrperson für das Fach Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH) waren wir sehr motiviert, als Selbstversorger möglichst wenig Food Waste zu produzieren. Wir haben bewusst geplant, gekocht und geschaut, wie wir Lebensmittel sinnvoll weiterverwenden können. Dass am Ende nur 1,5 Gramm pro Person und Tag übrig geblieben sind, hat uns natürlich riesig gefreut», so Patrick Berwert, Klassenlehrer Schulhaus Mattli Sachseln.

Bei der Preisverleihung überreichte Regierungsrat Josef Hess die Auszeichnungen an die drei erfolgreichsten Lager. Die Preise wurden vom Entsorgungszweckverband Obwalden gesponsert und würdigten das engagierte Mitwirken der Teilnehmenden.

Lebensmittelverschwendung reduzieren

Die Resultate zeigen, wie sich Lebensmittelabfälle durch eine bewusste Planung und den sorgfältigen Umgang mit Lebensmitteln vermeiden lassen. Wenn Kinder und Jugendliche gemeinsam Menüs planen, kochen und Reste verwerten, erleben sie direkt, wie sie Lebensmittel bewusster nutzen können. Das Gelernte können sie auch in ihren Alltag mitnehmen.

Bund, Kantone und weitere Organisationen setzen seit mehreren Jahren Massnahmen gegen Lebensmittelverschwendung um. Besonders in privaten Haushalten besteht weiterhin Potenzial, vermeidbare Lebensmittelabfälle zu reduzieren.

Kanton unterstützt weitere Aktivitäten

Der Kanton Obwalden engagiert sich im Rahmen des Energie- und Klimakonzepts 2035 gegen Lebensmittelverschwendung. Er unterstützt Gemeinden beispielsweise bei der Durchführung von Foodsave-Apéros. Dabei werden aus überschüssigen, einwandfreien Lebensmitteln Apéros zubereitet. Zudem übernimmt der Kanton die Kosten für Ausstellungen zum Thema Food Waste, die Schulen im Unterricht einsetzen können.

Aktuell zeigt die Kantonsschule Obwalden die Ausstellung «Aus Liebe zum Essen» im Mehrzwecksaal. Die Gäste der Preisverleihung konnten sie beim anschliessenden Apéro besuchen. Ein weiteres Unterstützungsprogramm für Gastrobetriebe ist in Vorbereitung.

Die «Restlos Geniessen Challenge» soll 2027 weitergeführt werden. So erhalten weitere Obwaldner Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln kennenzulernen.

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Über Kantonale Verwaltung Obwalden:

Obwalden wurde vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nach Christus Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen. 1291 beteiligte sich Obwalden zusammen mit Nidwalden an einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri und Schwyz (Gründung der Eidgenossenschaft). Im 14. Jahrhundert begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft. 1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der 'ennetbirgischen Politik' Uris und half an der Eroberung der Leventina mit.

Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.

Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.

Umgeben von einer faszinierenden Bergwelt und dem wunderschönen Sarnersee ist Sarnen ein ideales Ferienziel. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft bei einer gemütlichen Schifffahrt, einer atemberaubenden Biketour oder einer vielseitigen Wanderung. Durch die einzigartige Lage sind nicht nur Sarnen sondern auch sämtliche Ausflugsziele der Zentralschweiz in kurzer Zeit erreichbar. Langweilen werden Sie sich in Sarnen gewiss nicht!

In Sarnen finden Sie eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Einfache Gasthöfe und Pensionen, komfortable Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen mit Blick auf See und Berge oder der Campingplatz direkt am See, laden Sie ein, länger in Sarnen zu verweilen. Auch für Seminare, Gruppenausflüge oder Schulreisen bietet Sarnen die ideale Infrastruktur und das passende Rahmenprogramm! Überzeugen Sie sich selbst - Sarnen kann sich 'seen' lassen!

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