Neues Verwaltungsgebäude: Rückzug bisheriges Projekt

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25.09.2026, Die Landsgemeinde bewilligte am 28. April 2019 einen Rahmenkredit von 19,8 Millionen Franken für ein neues Verwaltungsgebäude. Dieses soll für mehrere Verwaltungsstellen und die Gerichte die angespannte räumliche Situation lösen. Das Baugesuch für das neue Verwaltungsgebäude wurde im Februar 2023 eingereicht. Die Baukommission Inneres Land AI hiess im Februar 2025 drei von vier Einsprachen gegen das Vorhaben gut. Das Bau- und Umweltdepartement erhob dagegen Rekurs bei der Standeskommission.

Im Rahmen des hängigen Rekursverfahrens hatte die Standeskommission ein gemeinsames Gutachten bei der eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) und der eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) eingeholt. Dieses Gutachten liegt nun vor. Die beiden eidgenössischen Kommissionen kommen zum Schluss, dass das geplante Bauvorhaben zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des Ortsbildes von nationaler Bedeutung führen würde. Nach ihrer Beurteilung widerspricht das Vorhaben den Schutzzielen hinsichtlich der historischen Bausubstanz, der kleinteiligen Parzellen- und Gebäudestruktur, der ortstypischen Massstäblichkeit sowie der charakteristischen Übergangssituation zwischen Dorfkern und Ziel.

Rückzug der Rekurse

Das Bau- und Umweltdepartement zieht die Rekurse gegen die Einspracheentscheide der Baukommission Inneres Land AI aufgrund des klaren gutachterlichen Ergebnisses zurück. Die Rekursverfahren und damit auch das bisherige Projekt sind folglich beendet.

Prüfung der Handlungsoptionen und Umsetzung der Eventualplanung

Das Bau- und Umweltdepartement prüft in Bezug auf den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mögliche Optionen und wird diese der Standeskommission unterbreiten.

Damit sich die aktuelle Raumnot der Verwaltung des Kantons Appenzell I.Rh. nicht weiter verschärft, wird die bereits vor Eintreffen des Gutachtens im Rahmen einer Eventualplanung begonnene Lösungssuche vorangetrieben.

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Über Kanton Appenzell Innerrhoden:

Die ersten menschlichen Funde im Appenzellerland gehen auf die wärmere Zwischeneiszeit, d. h. auf die Jahre 40'000 bis 30'000 v. Chr. zurück. Bei Grabungen in dem in der Südostwand des Ebenalpstocks gelegenen Wildkirchli wurden nicht nur Bärenknochen gefunden, sondern auch bearbeitete Steine aus dem Weissbach-Schwende-Tal, welche Menschen zu jener Stelle hinaufgetragen haben müssen.

Die ältesten menschlichen Werkzeugfunde gehen auf die Bronzezeit zurück. Im Gebiet von Appenzell sind dies zwei Bronzebeile, die in den Forren zwischen Appenzell und Weissbad gefunden wurden und in die Zeit von etwa 1200 bis 1100 v. Chr. zu datieren sind. Da auch das St. Galler Rheintal bronzezeitliche Funde aufweist ist es möglich, dass diese Beile aus dem Rheintal kommen.

Gleichwohl lässt sich aus den zufälligen und spärlichen Funden nicht auf eine urzeitliche Siedlung im Appenzellerland schliessen. Vielmehr ist anzunehmen, dass Appenzell von den Wanderungen der Urzeit kaum berührt wurde. Es handelte sich somit um ein eigentliches Niemandsland zwischen den keltischen und rätisch- illyrischen Völkern.

Auch die Erschliessung des schweizerischen Mittellandes durch die Römer erfasste das Appenzellerland kaum, denn die wichtigsten Römerstrassen umgingen den Alpstein. Hingegen dürften in spätrömischer Zeit verschiedene Alpen von zu den Rätiern gehörenden Rheintalern bestossen worden sein.

Träumen Sie von spiegelblanken Seen und schwindelerregenden Felsen, von schmucken Dörfern und freundlichen Menschen? "Sönd herzlich willkomm" im Appenzellerland. Das Wander-Eldorado Appenzellerland beginnt in der sanften Hügellandschaft beim Bodensee und führt über grüne Wiesen bis zum voralpigen Säntisgebirge. Auch Wellness und Gesundheit sind bei uns keine Modewörter.

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