Die Investoren, die zusammen mehr als fünf Prozent an dem weltgrössten Softwarekonzern halten, fürchteten, dass eine Veränderung der Konzernstrategie mit Gates schwer umzusetzen sei. Ferner hätte es der neue Konzernchef unlängst schwerer, substantielle Änderungen vorzunehmen.
Sie beziehen sich dabei auf Gates Rolle bei der Suche nach einem neuen Konzernlenker. Gates gehört dem damit beauftragten Ausschuss an. Microsoft wollte sich zu den Informationen nicht äussern.
Microsoft hatte Ende August angekündigt, dass Ballmer innerhalb der nächsten zwölf Monate zurücktritt. Er stand 13 Jahre an der Spitze des Unternehmens und war der direkte Nachfolger des legendären Firmengründers Gates. Der Software-Konzern steckt Mitten im Umbau in ein Unternehmen für Elektronikgeräte und Dienstleistungen. Dieser war nötig geworden, da Microsofts Vormachtstellung durch den Wandel zu Tablets und Smartphones schwindet.
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