Eine anhaltend robuste Inlandkonjunktur dürfte der Schweiz ein stärkeres Wirtschaftswachstum ermöglichen als bisher erwartet. Die Exporte schwächeln aber weiterhin. «Damit fehlt nach wie vor ein wesentliches Element für einen breit abgestützten Aufschwung», hiess es in der Konjunkturprognose des Bundes.
Wirtschaftsexperten des Bundes rechnen dieses Jahr mit einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes (BIP) um 1,8%. 2014 wird gemäss der am Donnerstag veröffentlichten Prognose dann mit einer Wachstumsbeschleunigung auf 2,3% gerechnet.
Im März hatten die beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) angesiedelten Ökonomen für 2013 ein Plus von 1,4% und für das kommende Jahr 2,1% Anstieg veranschlagt. Die Verbraucherpreise dürften dieses Jahr im Durchschnitt um 0,1% sinken. 2014 wird mit 0,3% Teuerung gerechnet. Die Experten gehen für 2013 und 2014 von einer Arbeitslosenquote von 3,2% aus.
Während die Nachfrage im Inland weiter zunimmt, leiden die Warenexporte nach Einschätzung der Experten bisher noch unter den verhaltenen Absatzmärkten und der trotz Euro-Untergrenze immer noch schwierigen preislichen Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exporteure.
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