Kunstausstellung NOW 26 in der Turbine Giswil eröffnet

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14.10.2026, Am Freitagabend ist die Kunstausstellung NOW 26 in der Turbinenhalle in Giswil eröffnet worden. Bis am 8. November werden dort aktuelle Werke von 80 Kunstschaffenden aus Obwalden und Nidwalden gezeigt. Eine fünfköpfige Fachjury hat 19 von ihnen für die nachfolgende Auswahlausstellung gewählt, die im nächsten Jahr in Stans stattfindet.

An der Übersichtsausstellung für zeitgenössisches Kunstschaffen aus den Kantonen Obwalden und Nidwalden (NOW 26) nehmen sowohl professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler von nationalem und internationalem Renommee teil als auch Kunstschaffende, die semiprofessionell oder vorwiegend in ihrer Freizeit künstlerisch tätig sind. Malerei, Zeichnung und Collage sind in der Ausstellung ebenso vertreten wie Skulptur, Installation, Fotografie oder Video. Die Platzierung und Präsentation der einzelnen Werke in der geräumigen Halle nahm der Stanser Ausstellungsmacher Tide Zihlmann vor.

Jurierung durch Fachpersonen

Hinsichtlich der im kommenden Herbst nachfolgenden Auswahlausstellung NOW 27 beriefen die organisierenden Kulturkommissionen der beiden Kantone eine fünfköpfige Fachjury ein. Gioia Dal Molin (Kunsthistorikerin und Direktorin des Hauses für Kunst Uri) hatte das Präsidium inne. Als weitere Mitglieder wirkten Jack Pryce (Künstler und Kurator, Zürich/Luzern), Barbara Davi (Künstlerin, Luzern), Hubert Schumacher (Vertreter der Kulturkommission Obwalden) und Bettina Staub (Vertretung der Kulturkommission Nidwalden). Aus den 80 an der NOW 26 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler hat die Jury 19 ausgewählt. Diese sind eingeladen, im kommenden Jahr weitere Werke in Stans zu präsentieren. Dort wird dann auch der Unterwaldner Preis für Bildende Kunst vergeben.

Nominierte Künstlerinnen und Künstler für die NOW 27

Die Ausgewählten sind (in alphabetischer Reihenfolge): - Olivia Abächerli
- Sitara Abuzar
- Elionora Amstutz
- Renata Bünter
- Pascale Ettlin
- Heini Gut
- Sandro Halter
- Roland Heini
- Adrian Hossli
- Thomas Joller
- Christian Kathriner
- Jennifer Kuhn
- Paul Lussi
- Johanna Näf
- Corinne Odermatt
- Celia & Nathalie Sidler
- Carin Studer
- Raphael von Matt
- Anna Sabina Zürrer

Publikumspreis

Im Jahr 2023 wurde erstmals ein Publikumspreis vergeben. Damit wird eine künstlerische Position ausgezeichnet, die von der Fachjury nicht ausgewählt wurde und damit dennoch einen Platz an der Auswahlausstellung NOW 2027 erhält. Der Preis wird an der NOW 26 erneut vergeben. Alle Ausstellungsbesucherinnen und -besucher können eine Stimme abgeben.

Dreijähriger Turnus

Die Kantone Obwalden und Nidwalden führen seit den 1970er Jahren gemeinsame Kunstausstellungen durch. Seit 2002 folgen die Ausstellungen einem dreijährigen Turnus: Im ersten Jahr wird eine U¨bersichtsausstellung durchgeführt, im zweiten Jahr folgt die Auswahlausstellung mit einer Auswahl der zuvor präsentierten Kunstschaffenden. Im dritten Jahr pausiert die Ausstellungsreihe.

Veranstaltungshinweis

NOW 26 – Übersichtsausstellung Nidwaldner und Obwaldner Kunst, Turbine Giswil

10. Oktober - 8. November 2026, jeweils samstags 11 - 17 Uhr und sonntags 13 - 17 Uhr.

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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.

Über Kantonale Verwaltung Obwalden:

Obwalden wurde vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nach Christus Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen. 1291 beteiligte sich Obwalden zusammen mit Nidwalden an einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri und Schwyz (Gründung der Eidgenossenschaft). Im 14. Jahrhundert begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft. 1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der 'ennetbirgischen Politik' Uris und half an der Eroberung der Leventina mit.

Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.

Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.

Umgeben von einer faszinierenden Bergwelt und dem wunderschönen Sarnersee ist Sarnen ein ideales Ferienziel. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft bei einer gemütlichen Schifffahrt, einer atemberaubenden Biketour oder einer vielseitigen Wanderung. Durch die einzigartige Lage sind nicht nur Sarnen sondern auch sämtliche Ausflugsziele der Zentralschweiz in kurzer Zeit erreichbar. Langweilen werden Sie sich in Sarnen gewiss nicht!

In Sarnen finden Sie eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Einfache Gasthöfe und Pensionen, komfortable Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen mit Blick auf See und Berge oder der Campingplatz direkt am See, laden Sie ein, länger in Sarnen zu verweilen. Auch für Seminare, Gruppenausflüge oder Schulreisen bietet Sarnen die ideale Infrastruktur und das passende Rahmenprogramm! Überzeugen Sie sich selbst - Sarnen kann sich 'seen' lassen!

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