Besonders verbreitet ist KI bei Grossunternehmen: 83 Prozent von ihnen geben an, die Technologie systematisch zu nutzen. Bei mittleren Unternehmen sind es 67 Prozent, bei kleinen Unternehmen 64 Prozent und bei Kleinstunternehmen 45 Prozent.
Die befragten Unternehmen verwenden KI besonders häufig in Marketing, IT und Datenmanagement sowie für administrative Aufgaben. Gleichzeitig nennen sie Hürden bei Datenschutz, IT-Sicherheit und der Integration in bestehende Systeme.
Produktivitätsgewinn bisher nur berechnet
Das Wirtschaftsmonitoring untersucht neben der heutigen Nutzung auch die möglichen wirtschaftlichen Folgen von KI. Eine Modellrechnung kommt für den Kanton Zürich im mittleren Szenario auf ein zusätzliches jährliches Wachstum der Arbeitsproduktivität von 1,1 Prozent während der kommenden zehn Jahre. Das ist eine Schätzung, kein bereits erzieltes Ergebnis.
Wie viel davon tatsächlich erreicht wird, hängt unter anderem davon ab, ob Unternehmen geeignete Anwendungen finden und ihre Abläufe entsprechend anpassen. Besonders gross schätzt der Bericht das Potenzial in wissensintensiven Branchen ein, darunter Finanzdienstleistungen, Versicherungen sowie Information und Kommunikation.
Arbeitsmarkt: Ursache des Anstiegs bei Stellensuchenden offen
Der Kanton hat auch untersucht, wie sich die Zahl der Stellensuchenden in verschiedenen Berufen entwickelt hat. Seit Herbst 2022 ist sie in Berufen mit hoher möglicher KI-Betroffenheit stärker gestiegen als in anderen Berufsgruppen. Ob KI dafür verantwortlich ist, lässt sich aus diesen Daten nicht bestimmen. Auch die Konjunktur oder Veränderungen innerhalb einzelner Branchen können die Entwicklung beeinflussen. Die Gesamtbeschäftigung im Kanton ist im untersuchten Zeitraum weiter gestiegen.
Die neuen Zahlen zeigen damit eine klare Zunahme der KI-Nutzung in Zürcher Unternehmen. Welche Folgen das langfristig für Produktivität und Beschäftigung haben wird, bleibt Gegenstand weiterer Untersuchungen.
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Quellen: Zürcher Wirtschaftsmonitoring September 2026 und Medienmitteilung des Kantons Zürich vom 22. September 2026.

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