Landwirtschaft - Eröffnung des Hofladens Wallis am Landwirtschaftszentrum Visp

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25.09.2026, Am Samstag, 19. September 2026, wurde am Landwirtschaftszentrum Visp der Hofladen Wallis eröffnet. Staatsratspräsident Christophe Darbellay, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung, nahm die Eröffnung gemeinsam mit Karin Oesch, Leiterin des Landwirtschaftszentrums Visp, und Gemeinderat Matteo Abächerli vor. Walliser Produzenten verkaufen ihre Produkte im neuen Quartier direkt an die Bevölkerung.

Der Hofladen ist als kleines Quartier gestaltet. Zum Hofladen gehören ein Streichelzoo, ein Spielplatz sowie Angebote für Degustationen und Führungen. Das Sortiment umfasst Käse und Jogurt aus der Käserei des Landwirtschaftszentrums sowie Gemüse aus der eigenen Gärtnerei. Ergänzt wird das Angebot durch Wein, Brot, Fleisch, Säfte, Honig und Konfitüre von Familienbetrieben und grösseren Produzenten aus dem ganzen Kanton, vom Goms bis ins Unterwallis. Jedes Produkt ist mit Namen und Herkunft des Produzenten gekennzeichnet.

Mit dem Hofladen geht das Landwirtschaftszentrum Visp einen neuen Weg. Als Ausbildungsstätte der Walliser Landwirtschaft verbindet es künftig Bildung und Direktvermarktung an einem Ort. Schulklassen nutzen den Laden als Lernort, Besucherinnen und Besucher sehen bei Führungen, wie die Landwirtschaft heute arbeitet. Für die Dienststelle für Landwirtschaft ist das Projekt ein Pilot im Rahmen der Strategie 2030. Die Erfahrungen aus Visp dienen als Grundlage für weitere Vorhaben zur Direktvermarktung im Kanton. Der Hofladen Wallis ist ab Sonntag, 20. September 2026, regulär geöffnet.

Bezahlt wird am Terminal mit Karte oder TWINT. Dies erlaubt Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 5.30 bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 5.30 bis 12.00 Uhr. Firmen und Vereine können den Ort für Anlässe buchen, mit Catering aus Walliser Produkten.

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Über Kantonale Verwaltung Wallis:

Das um 25 v. Chr. von den Römern eroberte und danach zur Provinz Rätien gehörende Gebiet wurde im 5. Jahrhundert im Bereich des Unterwallis von Burgundern besetzt, während sich im heutigen Oberwallis Alemannen niederliessen. 999 kam die Grafschaft Wallis an den Bischof von Sitten. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eroberten die bäuerlichen Gemeindeorganisationen (die 7 Zenden) des Oberwallis das inzwischen zu Savoyen gehörende Unterwallis und unterstellten es bis 1798 ihrer Verwaltung.

Im 16. Jahrhundert erzwang das Wallis die Unabhängigkeit von bischöflicher Herrschaft. 1802 erklärte Napoleon I. das Gebiet zur unabhängigen Republik und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22 Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Eine Verfassung wurde 1907 verabschiedet, die Frauen des Kantons sind seit 1970 wahlberechtigt.

Finden - erleben - verstehen. Über dem Talboden flimmert die Hitze. Durch Wälder und Rebberge murmelt das Wasser in den Suonen.

Von Gletschern her weht ein kühler Wind. Die Berggipfel sind hier dem Himmel ein bisschen näher als andernorts. Wie ein blaues Band die Rhone, gespeist von unzähligen Bächen aus steilen Seitentälern, im rauhen Goms stürmisch, im Unterwallis beschaulicher. Sie zieht vorbei an Bergdörfern mit sonnengebräunten Holzhäusern, vorbei an Städten mit alter Geschichte und neuen Impulsen, vorbei an Obstgärten und Rebbergen, bis zur Einmündung in den Genfersee. Eine Landschaft, geprägt von Gegensätzen, schroffen Felsen, Hochalpen, deutscher und französischer Sprache und Mentalität. Land der Viertausender, Land der grössten Gletscher, Land der Alpenpässe.

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Quellen & Netzwerke:
Aktuellenews HELP.ch
Zusätzliche Datei-Verweise:
Kantonale Verwaltung Wallis (Firmenporträt)