In einer Zeit der gesellschaftlichen Umbrüche durch die industrielle Revolution erprobten Künstler:innen fernab von grossen Städten alternative Lebensentwürfe und soziale Utopien und rückten Themen wie Frauenemanzipation, queere Identität und Naturverbundenheit in den Mittelpunkt. Die Ausstellung stellt drei ausgewählte Sehnsuchtsorte vor und macht den künstlerischen Aufbruch in eine freie und gemeinschaftliche Zukunft erfahrbar. Sie konfrontiert uns mit romantischen und idealisierten Darstellungen von Landschaft neben naturalistischen – teilweise brutalen – Alltagsbildern von Arbeiter:innen, besonders von Fischern. Dabei verknüpft sie kunsthistorische und gesellschaftliche Fragestellungen von überraschender Aktualität miteinander.
Ko-Kurator:innen: Livia Wermuth und Andreas Schwab
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