Die Musikstadt Wien wird üblicherweise mit der Musik der Wiener Klassik assoziiert, allenfalls noch mit der sogenannten Zweiten Wiener Schule um Arnold Schoenberg. Wir machen es einmal anders: Zemlinsky ist Zeitgenosse von Gustav Mahler und vertritt so etwas wie einen musikalischen Wiener Jugendstil. Roman Haubenstock-Ramati fand als gebürtiger Pole vor den Schrecknissen des 20. Jahrhunderts in Wien Zuflucht und eine neue Heimat. Auch das ist ein wichtiger und musikalisch relevanter Aspekt von Wien. Antonín Dvorák schliesslich war als Tscheche und Prager Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie.
Konzerteinführung um 15.15 Uhr mit Edward Rushton.
PROGRAMM
Alexander v. Zemlinsky (1871–1942) 3. Streichquartett op. 19
Roman Haubenstock-Ramati (1919–1994) 2. Streichquartett (1977)
Antonín Dvorák (1841–1904) Streichquartett Nr. 5 f-Moll op. 9
INTERPRETEN
ILYA GRINGOLTS, ANAHIT KURTIKYAN Violinen
SILVIA SIMIONESCU Viola
CLAUDIUS HERRMANN Violoncello
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