In vier künstlerischen Positionen wird nach der Wirkkraft von Bildern, nach der Struktur ihrer Beschaffenheit und nach dem Verhältnis von Fragment, Rhythmus und Komposition gefragt. Die ausgestellten Arbeiten befassen sich auf unterschiedliche Weise mit den Bedingungen der Möglichkeit ihrer eigenen Existenz.
Indem sie sich auf feine Differenzen, auf Zwischentöne oder die forschende Beobachtung unserer Umwelt stützen, thematisieren sie in subtiler Form die Frage, wie wir Bilder wahrnehmen. Es ist ein Prozess, der Offenheit verlangt – eine Einladung, sich auf die leisen Unterschiede einzulassen, die oft erst auf den zweiten Blick, im Nachbild oder im Echo der eigenen Anschauung spürbar werden.
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