Als Bach im Sommer 1732 nachträglich die Kantate BWV 177 in seinen 1724/25 entstandenen Choraljahrgang einfügte, hatte ihn Johann Agricolas altreformatorische Strophendichtung zu einer seiner konzentriertesten und musikalisch ausgefeiltesten Choralkantaten inspiriert. Dank seiner verfeinerten Instrumentierungskunst und eindrücklichen Textaneignung gelang es Bach dabei, eine für seine Zeit erstaunlich moderne und heute noch berührende Vertonung dieses urlutherischen Lebenskompasses vorzulegen, der ganz von der Bitte um den rechten Glauben geprägt ist.
Mit einer Reflexion über den Kantatentext von Mercedes Bunz.
Mitwirkende:
Julia Doyle, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Jakob Pilgram, Tenor
Chor & Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Rudolf Lutz, Leitung
Programm:
17.30 Uhr
Musikalisch-theologische Werkeinführung mit Rudolf Lutz und Pfr. Niklaus Peter
19.00 - ca. 20.30 Uhr
1. Konzertaufführung
Reflexion
2. Konzertaufführung
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