Landseitige Terminalerweiterung als Leuchtturmprojekt des Investitionsprogramms
Die Modernisierung der Infrastruktur und die Verbesserung des Reiseerlebnisses gehören zu den strategischen Prioritäten des EuroAirport. Im Rahmen eines mehrjährigen Investitionsprogramms investiert der Flughafen über einen Zeitraum von sieben Jahren insgesamt mehr als 600 Millionen Euro in unterschiedliche Infrastrukturprojekte. Rund die Hälfte dieser Mittel ist für Massnahmen zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität vorgesehen.
Die landseitige Erweiterung des Terminals mit einem Investitionsvolumen von gut 157 Millionen Euro bildet das Leuchtturmprojekt dieser Qualitätsoffensive. Ziel ist es, die bestehende Infrastruktur umfassend zu modernisieren, die betrieblichen Abläufe zu optimieren und die Service- und Aufenthaltsqualität für Passagiere sowie Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu steigern.
Einfachere Passagierwege und höhere Aufenthaltsqualität
Das Projekt umfasst einen Neubau von rund 14 000 m² an der öffentlich zugänglichen Ostfassade des Terminals sowie umfassende Renovierungsarbeiten auf rund 15 000 m² im bestehenden Gebäude.
Künftig sollen die Sicherheitskontrollen in einem neuen Gebäude zusammengeführt und die Passagierwege einfacher und intuitiver gestaltet werden. Gleichzeitig werden die Voraussetzungen geschaffen, um das gastronomische Angebot und den Duty-Free-Bereich attraktiver zu gestalten. Im Zuge der Arbeiten wird zudem die Zufahrt zum Terminal neu organisiert.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die qualitative Verbesserung der bestehenden Infrastruktur. Mit der landseitigen Terminalerweiterung werden keine zusätzlichen Kapazitäten zur Abfertigung von Flugzeugen geschaffen.
Baubeginn im dritten Quartal 2027 vorgesehen
Mit der Zustimmung der zuständigen Stellen in Frankreich und der Schweiz ist ein wichtiger Schritt im Genehmigungsverfahren erfolgt. Gemäss den Bestimmungen des Staatsvertrags zum EuroAirport muss der Investitionsbeschluss des Flughafenverwaltungsrats von den zuständigen Behörden in der Schweiz und in Frankreich genehmigt werden. Auf schweizerischer Seite erfolgt dies durch den Bund im Einvernehmen mit den beiden Kantonen, auf französischer Seite durch die DGAC.
Der EuroAirport treibt die Vorbereitungen für die Umsetzung des Projekts weiter voran. Der Beginn der Bauarbeiten ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen, der Abschluss gegen Ende 2031.
Bei der Planung und Umsetzung wird grosser Wert auf eine hochwertige und nachhaltige Infrastruktur gelegt. Das Projekt EMT verfolgt das Ziel, eine hohe Energieeffizienz zu erreichen, die BREEAM-Zertifizierung «Excellent» zu erlangen und den CO2-Fussabdruck des Gebäudes gezielt zu minimieren. Damit sollen ökologische Aspekte systematisch in die Planung und Umsetzung des Vorhabens einfliessen.
Mit der landseitigen Terminalerweiterung setzt der EuroAirport einen wichtigen Meilenstein seiner langfristigen Modernisierungsstrategie und investiert gezielt in ein verbessertes Reiseerlebnis für seine Passagiere.

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