Im Zentrum der Gespräche stehen der Krieg in der Ukraine sowie die Erfahrungen aus der Covid-19- Pandemie. Die Ministerinnen und Minister wollen sich unter anderem über die Auswirkungen, die gemeinsame Bewältigung der Kriegsfolgen und der Pandemie sowie die Lehren daraus austauschen.
Im Zusammenhang mit den Fluchtbewegungen aus der Ukraine will sich Bundesrätin Karin Keller-Sutter für die gesamteuropäische Registrierungsplattform für ukrainische Schutzsuchende sowie eine schrittweise Reform der europäischen Asyl- und Migrationspolitik einsetzen. Weiter ist am Treffen ein Austausch über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit vorgesehen.
Das traditionelle Treffen der Innenministerinnen und Innenminister der deutschsprachigen Länder findet dieses Jahr nach einer zweijährigen, Corona-bedingten Pause auf Einladung von Deutschland in Königstein im Taunus statt. An den Gesprächen nehmen neben Karin Keller-Sutter, Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), der österreichische Innenminister Gerhard Karner, die Innenministerin des Fürstentums Liechtenstein, Sabine Monauni sowie Jean Asselborn, luxemburgischer Minister für Immigration und Asyl, teil. Eingeladen zum Treffen hat Nancy Faeser, Bundesministerin des Innern und für Heimat.
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