Eine solidarische Mobilität – wie das Auquartier selbst
News von Stadt Freiburg
04.06.2026, Die Stadt Freiburg ist sich bewusst, dass die Sperrung der Mittleren Brücke die Mobilität der
Anwohnenden
erschwert und setzt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Auquartiers mehrere befristete
Massnahmen
um. Mit einem Taxidienst, Velos und Mitfahrgelegenheiten werden Lösungen für die täglichen Wege
angeboten.
Ab 1. Juni bis 30. September 2026 führt die Stadt Freiburg verschiedene zusätzliche Mobilitätslösungen ein, um die Erschliessung des Auquartiers zu verbessern. Diese Massnahmen fügen sich zum bestehenden Angebot der Rückerstattung der Taxifahrten für Personen mit eingeschränkter Mobilität hinzu, das weitergeführt wird. Das innovative Gesamtpaket erfolgt im Sinn der verschiedenen Strategien der Stadt Freiburg im Bereich der Intermodalität, der Nachhaltigkeit und des Zusammenhalts.
"Au-Taxi" im Dienst des Quartiers
Während vier Monaten wird von Montag bis Freitag von 6 bis 9 Uhr und 16 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 16 Uhr ein Taxi das Auquartier bedienen. Vom Auquartier aus fährt das Taxi alle 15 Minuten ab dem Balmplatz (bei der Bernbrücke) zur TPF-Haltestelle "Pont-Zaehringen" der Linien 2 und 6 und verbindet das Quartier damit mit dem öffentlichen Verkehr. Bei der Rückfahrt ins Auquartier nimmt das Taxi die Personen mit, die beim Mitfahrbänkli beim Grand-Pont-Kiosk warten.
Der Dienst ist für alle kostenlos und hängt von der Verfügbarkeit der Plätze ab. Im Au-Taxi hat es Platz für vier Personen pro Fahrt. Bei Bedarf steht auch ein Kindersitz zur Verfügung. Der Partner für diese Massnahme ist das Unternehmen Taxis Réunis ABS SA mit Sitz in der Stadt Freiburg.
Mitfahrbänkli für mehr lokale Solidarität
Auf dem Balmplatz und beim Grand-Pont-Kiosk werden Mitfahrbänkli aufgestellt. Wer darauf Platz nimmt, will mitgenommen werden. Autofahrerinnen und Autofahrer, die Personen aus dem Quartier mitnehmen, können mit Gutscheinen entschädigt werden, die in den Läden und Restaurants im Auquartier einlösbar sind. In Zusammenarbeit mit Local Impact (das auch hinter den Kariyon-Bons steht) kommen diese Gutscheine direkt dem lokalen Gewerbe zugute.
Das niederschwellige Mitfahrmodell stützt sich auf die gegenseitige Hilfe und die Solidarität der Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers. Es hat sich schon in mehreren Schweizer Regionen bewährt, wie etwa im Park Gruyère Pays-d’Enhaut oder in den Kantonen Bern und Luzern.
Mehr PubliBikes
Der Balmplatz erhält für vier Monate eine PubliBike-Station. Die Bewohnerinnen und Bewohner können für diese Dauer ein Abo zum Spezialpreis von 25 Franken lösen, in dem pro Fahrt 60 Gratisminuten mit dem herkömmlichen Velo und 15 Gratisminuten mit dem E-Bike inbegriffen sind. Das Abo ist im gesamten Bikesharingnetz der Agglomeration Freiburg von PubliBike gültig und verbessert so die Verbindung des Auquartiers mit der restlichen Agglomeration.
Ein Cargovelodienst für Waren und sperrige Gegenstände
Wenn die Geschäfte und Bewohnerinnen und Bewohner des Auquartiers den Dienst von La Météore nutzen, erhalten sie einen Förderbeitrag. Dieser wird auf alle Fahrten vom oder ins Auquartier angewandt. Die Bluefactory-Genossenschaft transportiert Waren und sperrige Gegenstände mit elektrischen Cargovelos.
Weitere Alternativen, die sich bewährt haben: Hauslieferung der Einkäufe und Tuk-Tuk- Fahrten
Von Montag bis Samstag liefert CABAMOBIL allen Personen, die in der Stadt Freiburg wohnen, ihre Einkäufe kostenlos nach Hause. Alle Einkäufe, die in den Geschäften der Stadt getätigt werden, können beim «Point Info» von Fribourg-Centre abgegeben werden und werden zur vereinbarten Zeit geliefert.
Diese Dienstleistung ist eine ideale Ergänzung zum Au-Taxi und zum PubliBike. Eine weitere Möglichkeit ist die Fahrt mit dem elektrischen Tuk-Tuk von REPER, das bis 31. Juli 2026 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 14 bis 17 Uhr fährt. Der kostenlose Dienst muss telefonisch reserviert werden. Das Tuk-Tuk hat Platz für vier Personen und fährt zwischen Freiburg und Villars- sur- Glâne.
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Über Stadt Freiburg
Freiburg, beidseits der Saane im Schweizer Mittelland gelegen, ist ein wichtiges Wirtschafts-, Verwaltungs- und Bildungszentrum mit zweisprachiger Universität an der Kulturgrenze zwischen deutscher und welscher Schweiz. Sie besitzt eine der am besten erhaltenen und grössten zusammenhängenden historischen Altstädte der Schweiz auf einem schmalen Felssporn über dem Tal der Saane.
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