Die Bundespräsidentin hat Holocaust-Überlebende aus allen Landesteilen der Schweiz eingeladen. Gemeinsam haben sie dem unermesslichen Leid und der Millionen Opfer gedacht.
In ihrer Ansprache betonte Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter die Wichtigkeit der Zeugnisse der Überlebenden. Gerade jetzt, da Antisemitismus auch in der Schweiz wieder zum Teil offen zutage trete, sei Aufklärung und Erinnerung an den absoluten Zivilisationsbruch des Holocaust entscheidend. Es sei nicht tolerierbar, dass Jüdinnen und Juden eingeschüchtert, diskriminiert oder bedroht würden. «Unsere demokratischen Werte der Toleranz, des gegenseitigen Respekts und des Zusammenlebens sind nicht vereinbar mit Zeichen des Hasses aufgrund von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder sexueller Orientierung».
Die Bundespräsidentin hatte am 27. Januar 2025 in Begleitung zweier Überlebender des Holocaust den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau beigewohnt.
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