Die bestehenden 50-kV-Hochspannungsleitungen waren aufgrund von wiederkehrenden Umweltereignissen wie Lawinen, Steinschlag, Überschwemmungen oder Schnee teilweise stark störungsanfällig. Aus diesem Grund kam es in der Vergangenheit immer wieder zu längeren Stromunterbrüchen in den Orten der Tourismusdestination Jungfrau Region. Durch den Ersatz von Holz- oder Beton- durch Stahlmasten auf verschiedenen Teilabschnitten, den Neu- oder Umbau von Weitspannleitungen und die Erdverkabelung der Leitung von Wilderswil nach Zweilütschinen wurden die Anlagen modernisiert und die Leitungsführung optimiert. Die Arbeiten dauerten von Oktober 2007 bis April 2014 und wurden in fünf Teiletappen realisiert (Burglauenen, Wilderswil-Zweilütschinen, Rüdli, Boden und Schwand). Mit der Modernisierung der Leitungen konnte die Versorgungssituation in den Lütschinentälern nachhaltig verbessert werden.
An der Finanzierung der Kosten von rund CHF 9 Mio. haben sich neben der BKW und der Elektrizitätswerk Grindelwald AG , einer Konzerngesellschaft der BKW, auch die Jungfraubahn Holding AG und die EWL Genossenschaft Lauterbrunnen beteiligt.
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