Die von omni:us speziell für die Versicherungsindustrie entwickelten Produkte klassifizieren und extrahieren aus diversen Dokumenten jene Inhalte, die für die automatisierte Abwicklung der jeweiligen Geschäftsprozesse notwendig sind und heute oftmals noch manuell verarbeitet werden müssen. Das Besondere: Die Programme erkennen sogar handgeschriebene Texte und setzen aktuelle wie auch historische Schrifterzeugnisse in den richtigen Kontext. Dank der künstlichen Intelligenz können so menschliche Fehler umgangen und monotone administrative Arbeiten, die aber dennoch kostenintensiv und zeitaufwändig sind, an einen Computer übergeben werden.
Im Rahmen ihrer Strategie "Simply Safe" hat die Baloise angekündigt, in Zusammenarbeit mit der britischen Investment- und Beratungsfirma Anthemis bis zu 50 Mio. CHF in Start-ups zu investieren. Von der Investition in omni:us profitiert die Baloise doppelt: "Einerseits ist es ein vielversprechendes Finanzinvestment, denn diese neue Technologie stösst bei vielen Versicherungen auf grosses Interesse. Andererseits profitieren wir bereits jetzt Baloise-intern von den Produkten. Ein Pilotprojekt läuft demnächst in der Baloise in Luxemburg an, weitere Projekte in allen Ländergesellschaften werden intensiv geprüft", sagt Adrian Honegger, Leiter Group Strategy and Digital Transformation bei der Baloise Group. "Das sogenannte Dokumenten-Mapping, bei dem Dokumente vom Typ her erkannt und die Daten dann automatisch extrahiert werden, ist eine entscheidende Fähigkeit wenn es darum geht, Prozesse zu optimieren. Dank der Technologie von omni:us werden wir unser Kerngeschäft in allen Ländergesellschaften noch weiter verbessern können", ergänzt Honegger.
Nach Insurdata und Trov ist dies innerhalb eines Jahres bereits die dritte Investition, die dank der Partnerschaft mit Anthemis getätigt werden konnte.
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