Wer ein Fahrzeug mit mehr als 200'000 Kilometern verkaufen möchte, merkt schnell: Die Laufleistung beeinflusst den Preis deutlich. Sie ist jedoch nur ein Teil der Bewertung. Ein gut gewartetes Fahrzeug mit 220'000 Kilometern kann interessanter sein als ein Auto mit deutlich weniger Kilometern, dessen Wartungshistorie unklar ist.
Wer ein Auto verkaufen möchte, sollte deshalb neben dem Kilometerstand vor allem Servicehistorie, Motor, Getriebe, Fahrwerk, Rost und anstehende Reparaturen berücksichtigen.
Welche Modelle trotz hoher Laufleistung gefragt bleiben
Auf dem Schweizer Occasionsmarkt haben insbesondere Fahrzeuge Chancen, die für robuste Technik bekannt sind und für die Ersatzteile gut verfügbar sind. Dazu gehören je nach Modell und Motorisierung beispielsweise Fahrzeuge von Toyota, Volkswagen, Skoda, Mercedes-Benz oder BMW.
Auch Kombis, SUVs, Allradfahrzeuge und Nutzfahrzeuge können mit mehr als 200'000 Kilometern weiterhin gefragt sein. Bei Lieferwagen wie Mercedes Sprinter, VW Transporter oder Iveco Daily sind höhere Kilometerstände im gewerblichen Einsatz ohnehin keine Seltenheit.
Wer sein Auto in der Schweiz verkaufen möchte, verbessert die Chancen mit einem vollständigen Serviceheft, Reparaturbelegen und transparenten Angaben zum Zustand.
Wann sich Reparaturen vor dem Verkauf nicht mehr lohnen
Gerade bei älteren Fahrzeugen stellt sich oft die Frage, ob vor dem Verkauf noch in MFK, Bremsen, Reifen, Fahrwerk oder andere Reparaturen investiert werden soll.
Dabei gilt: Eine Reparatur von beispielsweise 3'000 Franken erhöht den späteren Verkaufspreis nicht automatisch um denselben Betrag. Deshalb lohnt es sich, vor grösseren Arbeiten den Fahrzeugwert im aktuellen Zustand mit dem möglichen Wert nach der Reparatur zu vergleichen.
Besonders bei Problemen mit Getriebe, Turbolader, Partikelfilter, Kupplung oder Rost kann ein Verkauf im bestehenden Zustand wirtschaftlich sinnvoller sein.
Export kann eine zusätzliche Möglichkeit sein
Fahrzeuge, die auf dem Schweizer Markt nur noch schwer vermittelbar sind, können international weiterhin interessant sein. In anderen Ländern unterscheiden sich Werkstattkosten, Ersatzteilpreise und die Nachfrage nach bestimmten Fahrzeugtypen.
Gerade verbreitete und robuste Modelle, Nutzfahrzeuge, Geländewagen oder ältere Fahrzeuge mit Reparaturbedarf können deshalb noch einen Restwert besitzen.
Ein professioneller Autoankauf beim Händler berücksichtigt neben dem Schweizer Markt auch mögliche Absatzwege im Ausland.
Nicht jedes Fahrzeug mit über 200'000 Kilometern ist jedoch automatisch ein Exportauto. Gepflegte Fahrzeuge mit guter Historie und überschaubarem Reparaturbedarf können weiterhin in der Schweiz Käufer finden.
Zustand ist wichtiger als eine einzelne Zahl
Für eine realistische Bewertung zählen neben Kilometerstand und Baujahr vor allem MFK, Servicehistorie, Motorisierung, Getriebe, bekannte Schäden und die Frage, ob das Fahrzeug fahrbereit ist.
Wer sein Auto in den Export verkaufen möchte, sollte deshalb möglichst vollständige Angaben machen und grössere Mängel offen deklarieren.
200'000 Kilometer sind keine feste Wertgrenze. Entscheidend ist, ob Modell, Zustand, Wartung und Reparaturbedarf noch zur Nachfrage passen. Während gepflegte Fahrzeuge auch in der Schweiz Absatzchancen haben, kann der Export für ältere oder reparaturbedürftige Autos eine sinnvolle zusätzliche Verkaufsmöglichkeit sein.
Adresse:
Wyss Autokauf
Kantonsstrasse 7
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E-Mail: info@wyss-autokauf.ch
Web: www.wyss-autokauf.ch

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