Fehlstart ins neue Jahr - Druck auf verkehrs- und klimapolitische Kurskorrektur steigt weiter
News von auto-schweiz
04.02.2026, Das Auto-Jahr 2026 beginnt mit einem Fehlstart: Gerade einmal etwas mehr als 14'000 neue
Personenwagen sind im Januar in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein immatrikuliert
worden.
Damit wurde das bereits tiefe Marktniveau aus dem Vorjahr um 5,1 Prozent unterschritten. Damit
setzt
sich die Überalterung der Schweizer Autoflotte fort, und die Klimaziele werden unerreichbar. Eine
rasche
verkehrs- und klimapolitische Kurskorrektur ist dringend notwendig.
Der Schweizer Markt für neue Personenwagen ist sehr schwach ins Jahr 2026 gestartet. Die 14'027 Neuzulassungen entsprechen einem Minus von 5,1 Prozent gegenüber Januar 2025 und markieren den schlechtesten Zulassungsmonat in diesem Jahrhundert. Auffällig ist die Diskrepanz zum starken Vormonat Dezember. Gegenüber Dezember 2025 gingen die Neuzulassungen im Januar 2026 im Vergleich um 47,6% oder knapp die Hälfte zurück. Rückläufige Januarzahlen bei den Personenwagen sind zwar eine typische Gegenbewegung zum Jahresendgeschäft, aber die CO2- Überregulierung verstärkt diese Marktverzerrung markant. Das lässt sich an den BEV- Neuzulassungen gut ablesen: Im Januar 2026 wurden mit 2'913 Fahrzeugen zwei Drittel oder 66 Prozent weniger BEV in Verkehr gesetzt als im Dezember 2025 (8'584).
Die Schweizer Autoimportwirtschaft und die Händler und Garagisten hatten im Dezember alles unternommen, um die CO2-Sanktionen zu vermeiden oder zu minimieren. Dadurch kam es im Jahresendgeschäft zu unnatürlichen Effekten. Die Januarzahlen sind grundsätzlich nur bedingt aussagekräftig für den weiteren Jahresverlauf, aber das Minus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr macht deutlich, dass für die CO2-Rahmenordnung dringender Anpassungsbedarf besteht. Peter Grünenfelder, Präsident von auto-schweiz, sagt: "Bundesrat und Parlament sind angesichts dieser Zahlen mehr denn je gefordert, die CO2-Rahmenbedingungen rasch anzupassen und die Klima- und Verkehrspolitik endlich an der Markrealität auszurichten, um weitere Schäden zulasten von Autowirtschaft, KMU und privaten Haushalten zu vermeiden. Ansonsten setzt sich die Überalterung des Schweizer Fahrzeugbestands unvermindert fort und die klimapolitischen Ziele verkommen zur unbezahlbaren und wirtschaftlich höchst schädlichen Utopie."
Die detaillierten Zahlen nach
Marken stehen auf
Pressekontakt:
Frank Keidel, Mediensprecher
T 076 399 69 06
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