Ungerechtfertigte Preiserhöhungen: Konsumentenschutz fordert mehr Mittel für Preisüberwacher
News von Konsumentenschutz
20.06.2022, Die Konsumentinnen und Konsumenten können kaum abschätzen, ob die teilweise deutlich höheren
Preise
für verschiedene Produkte gerechtfertigt sind oder ob ein Unternehmen die Gelegenheit nutzt, um
seine
Marge zu erhöhen. Konsumentenschutz-Präsidentin Nadine Masshardt fordert deshalb, dass der
Preisüberwacher mehr Mittel erhält, um die aktuellen Preiserhöhungen genauer unter die Lupe zu
nehmen.
Zudem würden die Unternehmen gerne auf höhere Rohstoff-Preise verweisen, ausgeblendet würden aber gegenläufige Entwicklungen: «Der starke Franken vergünstigt Importprodukte und hat so eine preisdämpfende Wirkung», so Masshardt. Für die Konsumentinnen und Konsumenten sei es jedoch schwierig zu beurteilen, welche Preiserhöhungen nun gerechtfertigt sind und welche nicht: «Einkaufspreise, Lieferverträge und Margen sind den Konsumenten nicht bekannt. Ob nun gestiegene Kosten weitergegebenen werden oder einfach die Marge erhöht wird, lässt sich deshalb beim alltäglichen Einkauf kaum abschätzen.» Mehr Mittel für den Preisüberwacher
In einem Vorstoss, den Nadine Masshardt in der Sommersession im Parlament eingereicht hat, fordert sie mehr Ressourcen für den Preisüberwacher: «Es braucht nun dringend eine Analyse-Team, das ungerechtfertigte Preiserhöhungen identifiziert und wenn nötig interveniert.» Für die Konsumentenschutz-Präsidentin geht es dabei um viel: «Ungerechtfertigte Preiserhöhungen sind nicht einfach bloss ein Ärgernis. Sie reduzieren die Kaufkraft der Konsumenten und erhöhen den Inflationsdruck. Es ist wichtig für unsere Volkswirtschaft, dass der Bundesrat in dieser Frage aktiver wird und mehr Mittel einsetzt.»
Medienkontakt:
Nadine Masshardt
Präsidentin
079 312 79 80
Sara Stalder
Geschäftsleiterin
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