Augenreport Schweiz 2020 - Überarbeitet?! Schweizer Augen unter Dauerbelastung


Weleda AG

13.02.2020, Unser Sehvermögen – der wohl dominanteste der fünf menschlichen Sinne. 84 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer bestätigen dies – sie empfinden das Sehen als wichtigsten Sinn, wie eine aktuelle repräsentative Befragung unter 1.000 Personen der Schweizer Bevölkerung im Auftrag von Weleda zeigt.[1] Aber unser Sehen steht grossen Herausforderungen gegenüber. Wachsende Umweltbelastungen, die Arbeit am Bildschirm und unser moderner Lebensstil, bei dem wir ständig vor Laptop, PC, Smartphone und Co. „online“ sind, führen dazu, dass sich unsere Augen zu echten „Workaholics“ entwickeln mussten. Das hat Folgen, die unweigerlich zu der Frage führen: Brauchen wir eine Work-Eye-Balance?

Risikofaktor lange Bildschirmzeiten – vor allem junge Augen sind belastet
65 Prozent der Schweizer verbringen täglich bis zu sechs Stunden vor Bildschirmen, darüber hinaus weitere 29 Prozent bis zu zehn Stunden. 52 Prozent der unter 25-Jährigen verbringen täglich bis zu sechs Stunden vor Bildschirmen – darüber hinaus weitere 40 Prozent bis zu zehn Stunden. In der gesamten Altersgruppe der 18- bis 45-Jährigen verbringt fast jeder Vierte (24 %) mehr als zehn Stunden vor Bildschirmen – bei 62 Prozent dieser Altersgruppe hängt dies mit der Arbeit zusammen. Bereits jetzt sind die Konsequenzen spürbar: 21 Prozent der unter 25-Jährigen sehen häufiger als früher verschwommen oder unscharf und fast jeder Dritte von ihnen (30 %) leidet durch verstärkte Bildschirmnutzung häufiger unter Kopfschmerzen. Das sind fast doppelt so viele im Vergleich zum Gesamtschnitt (14 %) der Schweizer Bevölkerung. Mehr als die Hälfte (55 %) der 18- bis 24-Jährigen gibt an, dass der Grund für Veränderungen ihrer Augen, z. B. Trockenheit, Reizungen, Rötungen oder Tränen, in der vermehrten oder länger andauernden Bildschirmarbeit liegt. „Zu dem verstärkten Auftreten von Augenbeschwerden bei Jüngeren, wie z. B. dem Office Eye Syndrom, leistet hauptsächlich auch die verstärkte Bildschirmnutzung ihren Beitrag“, bestätigt Dr. med. Corina Röscheisen, Augenärztin FMH, Fachärztin für Augenheilkunde, Laserchirurgie und Laserchirurgie höheren Schwierigkeitsgrades, Zürich. Ausgerechnet bei Tätigkeiten am Bildschirm zeigen sich in allen Altersgruppen die negativen Auswirkungen der langen Bildschirmzeit besonders deutlich: 57 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich am PC, Laptop, Tablet, Smartphone etc. durch Augenbeschwerden gestört. Das trifft mit 60 Prozent insbesondere auf die unter 35-Jährigen zu. Den Rekord halten hier erneut die Jüngsten: 63 Prozent der Schweizer unter 25 Jahren bestätigen, dass ihre Augen bei Tätigkeiten am Bildschirm (sehr) häufig oder sogar immer belastet sind.

Trockene Augen belasten die urban lebenden Schweizer besonders stark
Rund ein Viertel (24 %) der Befragten geben an, häufiger trockene Augen zu haben als früher. Die 25- bis 34-Jährigen sind hier mit 30 Prozent Spitzenreiter und auch Frauen leiden mit 27 Prozent häufiger als früher unter trockenen Augen als Männer. Für die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer (39 %) ist dieses Trockenheitsgefühl der Augen besonders schlimm oder unangenehm. Auch hier betrifft dies Frauen (46 %) häufiger als Männer (32 %). Bei der Altersgruppe der 18- bis 44- Jährigen zeigt sich, dass sie mit 44 Prozent häufiger belastet sind als Ältere. Und: Trockene Augen belasten die Städter mit 41 Prozent zudem deutlich häufiger als diejenigen, die ländlich leben mit 32 Prozent.

In der Apotheke und Drogerie suchen die Schweizerinnen und Schweizer vor allem bei trockenen gereizten Augen Rat und Abhilfe – 22 Prozent bei trockenen Augen, ebenso viele bei geröteten, gereizten Augen und 16 Prozent bei müden, stark beanspruchten Augen. Bei Augenbeschwerden greift die Schweizer Bevölkerung bevorzugt auf Arzneimittel mit Inhaltsstoffen aus der Natur zurück (76 %). So ist zum Beispiel die Heilpflanze Wilde Malve durch ihre Schleimstoffe bei trockenen Augen ein Feuchtigkeitsspender, der Reizungen beruhigt. Bei Irritationen der empfindlichen Augenbindehaut wie z. B. Rötungen, Schwellungen, Fremdkörpergefühl durch UV-Strahlung, Zugluft oder Wind kann die Heilpflanze Euphrasia officinalis, auch Augentrost genannt, helfen, Beschwerden zu lindern.

Brauchen wir eine Work-Eye-Balance?
Die Ergebnisse des Reports zeigen, dass sich insbesondere die am stärksten von belasteten Augen betroffene Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen auch am häufigsten (mit 36 %) präventiv um ihre Augen kümmert, damit es gar nicht erst zu Beschwerden kommt. Trotz dieses Bewusstseins sollten wir die Gesundheit unserer Augen stärker im Blick behalten: beispielsweise durch das Achten auf mehr Pausenzeiten für „überarbeitete“ Augen und die regelmässigere Inanspruchnahme von Check- ups. Erstere, um den digitalen Druck auf unseren wichtigsten Sinn zu entlasten. Letztere, um die Sehstärke oder Veränderungen der Augen kontinuierlich zu überprüfen und einer Verschlechterung rechtzeitig entgegenzusteuern.

Weitere spannende Informationen rund um den „Augenreport Schweiz 2020“, z. B. über die aktuell grössten Herausforderungen für Schweizer Augen und warum früher für unsere Augen alles besser war, lesen Sie in unserem Factsheet sowie in den weiteren Pressematerialien.

Ausserdem finden Sie dort weitere Details und Infografiken zu den wichtigsten Ergebnissen. Diese können Sie auch als einzelne Grafikdateien anfragen. Kontaktieren Sie dazu gerne Corinne Bauer (cobauer@weleda.ch) oder Janine Graumüller (j_graumueller@petersenpartner.de)

Die gesamten Presseinformationen, Texte und Infografiken, zum Augenreport Schweiz 2020 können Sie sich unter folgendem Link http://bit.ly/Augenreport_Schweiz_2020 herunterladen.

[1] Augenreport Schweiz 2020, Umfrage von Bilendi im Auftrag von Weleda, Stichprobe: 1.000 Personen der schweizerischen Bevölkerung ab 18 Jahren, Befragungszeitraum 26.11. bis 05.12.2019


Medienkontakt:
Corinne Bauer
Weleda AG
PR Managerin Arzneimittel & Naturkosmetik
Telefon +41 61 705 20 76
E-Mail: cobauer@weleda.ch

Über Weleda AG:
Die Weleda AG Arlesheim ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Hauptsitz in Arlesheim bei Basel (Schweiz) und einer Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland).

Daneben besteht die internationale Weleda Gruppe aus weltweit 20 Gesellschaften und beschäftigt heute rund 2.500 Mitarbeitende. Insgesamt ist Weleda in rund 50 Ländern vertreten. Weleda ist heute die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Bio- und Naturkosmetik und Arzneimitteln für die anthroposophische Therapierichtung.


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