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Black Friday auf der Insel - Genauso verrückt wie in den Staaten


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Zürich (helpnews) - 27.11.2015, Heute ist „Black Friday“ – Totalausverkauf in den USA. Auch Digitec hat heute einen Black Friday-Sale organisiert. Wie sähe es in der Schweiz aus, wenn sich dieser Trend installieren würde? Die Briten haben den Black Friday seit 2010 – und es ist bereits der helle Wahnsinn.

von Helaine Olen

Am britischen Black Friday werden genauso wie in den USA Massen von gierigen Schnäppchenjägern erwartet. Noch bis vor kurzem gab es den schwarzen Freitag auf der Insel nicht - doch dann kam Amazon.

Im Jahr 2010 führte der E-Commerce-Gigant den Black Friday sozusagen in Grossbritannien ein. Das Konzept fand Anklang. Andere Händler stiegen ein, und sowohl online als auch in den Läden gibt es auf der Insel inzwischen Black Friday- Ausverkäufe. Dem legendären Ruf, den der Black Friday in den USA hat, kam die britische Version aber erst 2013 nahe. Ausgelöst wurde dies von Asda, einem Megamarkt im Besitz der US-Kette Walmart. Asda warb für den Black Friday in seinen Filialen mit „absolut unfassbaren Angeboten“ und „unschlagbaren“ Preisen. Der Verkaufsleiter von Asda nannte Walmart als Inspirationsquelle. Die britischen Konsumenten, die die amerikanischen Black Friday-Einkäufer von YouTube kannten, wussten, was zu tun war: Sie stürmten schon Stunden von dem Ausverkauf in die Asda-Läden und begannen, sich um die Produkte zu streiten.

In den Medien gab es Berichte über „Massenanstürme“, „Raufereien“ und „Detailhandel-Wahnsinn“. Für Asda war der Tag erfolgreich. Innerhalb von 60 Minuten verkaufte das Unternehmen nach Angaben von Zeitungen 16‘000 Tablets.

Es überrascht daher nicht, dass 2014 noch mehr Händler auf den Black Friday-Zug aufsprangen. Das Resultat hätte man voraussehen können: Die Kunden trampelten einander beinahe nieder. Vermehrt musste die Polizei gerufen werden. Ein Kunde berichtete, er habe schon am Donnerstagabend gesehen, wie Leute über Regale und Auslagen geklettert seien. „Angestellte flüchteten, Auseinandersetzungen begannen, Lagerware flog durch die Luft, Leute mit Fernsehern bahnten sich ihren Weg durch die Massen – und das, bevor der Ausverkauf überhaupt begonnen hatte!“ Die Polizei bat die Menschen über soziale Medien um mehr Rücksicht – vergeblich:



„Diese Szenen waren eine Schande für Grossbritannien“, befand die Zeitung „The Independent“.

Inzwischen erwarten die britischen Kunden, dass es bei ihnen einen Black Friday gibt. Detailhandels-Analysten gehen davon aus, dass die Briten online und in den Läden heute mehr als eine Milliarde Pfund (über 1,5 Mia. CHF) ausgeben werden.

Allerdings ist nicht ganz klar, ob jemand wirklich von der Sache profitiert. Die Firma LCP Consulting berichtete, dass nur ein Drittel der von ihnen in den USA und Grossbritannien befragten Detailhändler ausgesagt habe, sie hätten vom Black Friday profitiert. Weitere 28% sagten sogar, es sei nicht nur ein Verlustgeschäft, sondern „untragbar“.

Für die Schnäppchenjäger gilt: Viele Produkte sind in den Tagen vor Weihnachten sowieso vergünstigt zu haben. Einige Preise mögen tatsächlich „absolut unfassbare Angebote“ sein, aber die Menge ist beschränkt, nur wenige Kunden kommen überhaupt zum Zug. Mein Ratschlag: Zuhause bleiben und die YouTube-Videos ankucken. Das wird bestimmt unterhaltsam.
Übersetzt von Raphael Dorigo / Originaltext unter www.slate.com/blogs/moneybox
Bild: Twitter


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